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Auf der Grundlage erster Auswertungen teilt das Statistische Landesamt mit, daß im laufenden Schuljahr 1999/2000 rund
96 400 Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen unterrichtet werden. Das sind 300 Jugendliche mehr als im
Schuljahr zuvor. Damit hat sich im Vergleich zu den Vorjahren die Schülerzahl nur gering erhöht.
Ursache für diese Entwicklung ist der Rückgang der Schulabgänger aus den allgemein bildenden Schulen. Zwei Drittel
der Schülerinnen und Schüler besuchen die Teilzeitberufsschule, in der sie den schulischen Teil der dualen
Berufsausbildung absolvieren. Mit 63 950 Jugendlichen ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Fast ein
Drittel (29 850) der Schülerinnen und Schüler lernen in berufsbildenden Vollzeitschulen. Über die Hälfte von ihnen
besucht eine Berufsfachschule. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Schülerzahl allein hier um rund 700 auf 16 700.
Das im Jahr 1997 gestartete Sonderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt "Berufsfachschule in Kooperation mit der
Wirtschaft" wird weiterhin in Anspruch genommen. So werden im laufenden Schuljahr zusätzlich 4 800 Schülerinnen
und Schüler, darunter 1 700 im ersten Ausbildungsjahr, in einem anerkannten Beruf ausgebildet. Steigende Zahlen
konnten auch im Berufsvorbereitungsjahr (3 700), an den Fachoberschulen (1 550) und Fachgymnasien (3 000) gemeldet
werden. Erneut weniger Schülerinnen und Schüler sind an den Fachschulen (3 950) und im Berufsgrundbildungsjahr
(950) zu verzeichnen.
Der rückläufige Trend setzt sich auch an den Schulen für Berufe im Gesundheitswesen fort. Im Vergleich zum Vorjahr
sank hier die Schülerzahl um 250 auf 2 600 Personen; an diesen Schulen wird vor allem das zukünftige
Krankenhauspersonal ausgebildet.
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