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Auf der Grundlage erster Auswertungen teilt das Statistische Landesamt mit, dass im laufenden Schuljahr 2000/01 rund
93 000 Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen im Land unterrichtet werden. Das sind 3 000
Jugendliche weniger als im Schuljahr zuvor. Seit 1992, dem Jahr der ersten statistischen Erhebung, war damit die
Schülerzahl erstmals rückläufig. Diese Entwicklung scheint neben dem erneuten Rückgang der Schulabgängerzahl an
den Sekundarschulen auch durch die Abwanderung der Jugendlichen in die alten Bundesländer, um dort eine
Berufsausbildung zu absolvieren, verursacht worden zu sein.
Zwei Drittel (61 500) aller Schülerinnen und Schüler besuchen die Teilzeitberufsschule, in der sie den
schulischen Teil der dualen Berufsausbildung absolvieren.
Fast ein Drittel (29 000) der Schülerinnen und Schüler befinden sich in den berufsbildenden Vollzeitschulen.
Dazu zählen die Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachoberschulen und die Fachgymnasien aber auch das
Berufsgrundbildungsjahr und das Berufsvorbereitungsjahr. Mit 15 000 Jugendlichen ist hier die
Berufsfachschule, die im wesentlichen zu einem schulischen, berufsqualifizierenden Abschluss führt, die am stärksten
frequentierte Schulform.
Daneben werden auch an den Einrichtungen zur Ausbildung für die Berufe im Gesundheitswesen weniger Jugendliche
ausgebildet.
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