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Die Unternehmen des Bauhauptgewerbes (Vorbereitende Baustellenarbeiten, Hoch- und Tiefbau) in Sachsen-Anhalt haben
ihre Investitionstätigkeit im Jahr 2000 um rund ein Viertel im Vergleich zu 1999 eingeschränkt. Dies stellt das Statistischen
Landesamt im Ergebnis der durchgeführten Jahreserhebung fest. Der späte Ergebnistermin resultiert aus der Tatsache, dass
teilweise auf Bilanzdaten zurückgegriffen wird.
Die schlechte Konjunkturlage auf dem Bau machte sich deutlich bemerkbar. Sowohl die Ausrüstungsinvestitionen für
Maschinen und Geräte mit einem Minus von 27 Prozent wie auch die aktivierten Investionen in Grundstücke und Bauten
mit einem Minus von 25 Prozent trugen zum schlechten Gesamtergebnis bei.
Dabei wurden die Investionen zum wiederholten Mal stärker verringert als die Beschäftigtenzahl. Dadurch sanken die
Investionen je Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 4 800 DM je Beschäftigten.
Auch die Investitionsquote, die das Verhältnis der Investitionen zum erzielten Umsatz widerspiegelt, verschlechterte sich
weiter. Von 10 000 DM Umsatz wurden 290 DM wieder investiert. 1999 betrug dieser Wert noch 360 DM
Investionen je 10 000 DM Umsatz. Binnen 10 Jahren ist die Investitionsquote auf etwa ein Viertel des
Ursprungswertes gefallen.
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