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In diesem Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Halle knapp 4 900 Hektar Ackerland mit
Freilandgemüse für den Verkauf bestellt, das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 12 Prozent.
Auf über einem Viertel der Gesamtgemüsefläche wächst in Sachsen-Anhalt Spargel. Gegenüber dem Vorjahr ist der
Spargelanbau um 14 Prozent angestiegen. Die Speisezwiebel beansprucht mit 890 Hektar 18 Prozent der Gemüsefläche.
Erheblich zugelegt haben die Gemüsebauer nochmals beim Anbau von Radieschen (+ 35 Prozent), Frischerbsen (+ 32 Prozent)
und späten Möhren und Karotten (+ 17 Prozent). So wurden 2002 auf 610 Hektar Frischerbsen, auf 590 Hektar
Grüne Bohnen und auf 560 Hektar späte Möhren und Karotten angebaut. Für die Radieschenproduktion nutzten die
Gemüsebauer 290 Hektar Ackerland.
Dagegen ist der Gemüseanbau unter Glas weiter zurückgegangen. Auf gut 6 Hektar wurde in Gewächshäusern Gemüse
produziert. Knapp die Hälfte der Unterglasanlagen dienten der Erzeugung von Tomaten.
Die Erdbeererntefläche war mit 125 Hektar um 11 Prozent kleiner als 2001. Die vorgesehenen Rodungen und
Neuanpflanzungen lassen einen weiteren Anbaurückgang erwarten.
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