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Im ersten Quartal 2004 setzte sich der Arbeitsplatzabbau in den Handwerksunternehmen Sachsen-Anhalts fort. Diese Feststellung traf das Statistische Landesamt anhand der aktuellen Zahlen. Aufgrund der zum Jahresanfang in Kraft getretenen novellierten Handwerksordnung sind nur noch die Unternehmen enthalten, die in der aktuellen Anlage A enthalten sind.
Ende März waren 106 000 Personen in Handwerksfirmen mit Sitz in Sachsen-Anhalt beschäftigt. Binnen Jahresfrist ging die Zahl der Beschäftigten um 4 Prozent zurück. Der Umsatz von knapp 2 Milliarden EUR stellte ein Plus um ein Prozent dar.
Im Bauhauptgewerbe ging der Verlust von Arbeitsplätzen (- 5 Prozent) mit einem Umsatzplus um 5 Prozent einher. Ebenso sank die Beschäftigtenzahl im Ausbaugewerbe um 5 Prozent. Das Umsatzwachstum betrug in diesem Bereich ein Prozent.
In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (z. B. Metallbau) gingen 5 Prozent der Arbeitsplätze verloren. Die Umsätze gaben um 3 Prozent nach. Das Kraftfahrzeuggewerbe erwies sich hinsichtlich der Beschäftigungslage als stabil und konnte eine Umsatzsteigerung um 2 Prozent vorweisen.
Deutlich weniger Beschäftigte (- 6 Prozent) waren im Nahrungsmittelgewerbe bei gleichzeitig leicht wachsenden Umsätzen zu konstatieren. Im Gesundheitsgewerbe lagen Arbeitskräftezahl (+ 3 Prozent) und Umsatz (+ 1 Prozent) gegenüber dem ersten Quartal 2003 im positiven Bereich. Im Vergleich zum Vorquartal - welches mit Sondereffekten aufgrund der Gesundheitsreform hervorstach - gingen die Umsätze allerdings um ein Drittel zurück.
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