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Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt registrierte im III. Quartal 2004 insgesamt 476 Verkäufe von unbebauten Grundstücken. Dabei wechselte eine Fläche von 0,5 Millionen Quadratmetern für zusammen 17,2 Millionen EUR den Eigentümer. Im Durchschnitt kostete damit ein Quadratmeter 35,58 EUR.
Mit 92 Prozent der Kauffälle nahm der Verkauf von baureifem Land den Hauptanteil ein. Im Landesdurchschnitt wurde hier ein Kaufwert von 38,11 EUR je m2 realisiert. In der Landeshauptstadt Magdeburg erreichte der Kaufwert im Durchschnitt 70,18 EUR je m2, gefolgt von Halle mit 54,64 EUR je m2 und Dessau mit 24,20 EUR je m2. Innerhalb der Landkreise war der Quadratmeter baureifes Land am teuersten in Stendal mit 47,98 EUR je m2 und am günstigsten in Bitterfeld mit 12,55 EUR je m2.
Für Rohbauland (in der Regel nicht erschlossene Flächen) mit nur knapp zwei Prozent Anteil an den Verkäufen wurden im Landesdurchschnitt 17,07 EUR je m2 erzielt.
Die verbleibenden Veräußerungen waren sonstige unbebaute Grundstücke (Industrieland, Land für Verkehrszwecke und Freiflächen). Hier betrug der durchschnittliche Kaufwert 45,14 EUR je m2.
Als Datenbasis für die Untersuchungen des Statistischen Landesamtes werden die anonymisierten Mitteilungen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in den Regionalbereichen des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt herangezogen. Um eine bundesweite Vergleichbarkeit zu ermöglichen, sind für die Daten der Baulandpreisstatistik der Statistischen Landesämter Standardparameter definiert. Daraus resultieren unvermeidliche Abweichungen zum Grundstücksmarktbericht des Oberen Gutachterausschusses.
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