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Im Jahr 2004 setzte sich der Arbeitsplatzabbau in den zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen Sachsen-Anhalts fort. Am Jahresende waren noch 106 000 Personen in den Handwerksfirmen tätig. Dies meldet das Statistische Landesamt aufgrund aktueller Daten.
Innerhalb eines Jahres ging die Zahl der Beschäftigten um 7 Prozent zurück. Der erzielte Umsatz von 9,3 Milliarden EUR entsprach exakt dem Vorjahresergebnis. Zwischen den Gewerbegruppen setzte sich die unterschiedliche Entwicklung im gesamten Jahresverlauf fort.
Im Bauhauptgewerbe waren sowohl die Beschäftigtenzahl (- 12 Prozent) als auch der Umsatz (- 3 Prozent) rückläufig. Trotz eines Umsatzsprungs um 6 Prozent wurde der Personalbestand im Ausbaugewerbe um vier Prozent reduziert.
Im Kraftfahrzeuggewerbe gingen sowohl die Zahl der Beschäftigten als auch der Umsatz um je drei Prozent zurück. Eine Umsatzsteigerung um drei Prozent verzeichnete das Nahrungsmittelgewerbe bei gleichzeitigem Personalabbau um 7 Prozent. Einen ähnlichen Verlauf nahm die Entwicklung in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf. Der Arbeitskräftebestand schrumpfte um 11 Prozent, während die Umsätze um zwei Prozent kletterten.
Die größten Umsatzeinbußen (- 15 Prozent) mussten die Gesundheitshandwerke hinnehmen. Hier wirkten die Sondereffekte der Gesundheitsreform aus dem Jahr 2004 nach. Gleichzeitig fiel die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich binnen Jahresfrist um vier Prozent.
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