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Das Durchschnittsalter der Frauen ist seit 1991 um 5,6 Jahre auf 46,2 Jahre gestiegen, bei den Männern um 6,2 Jahre auf 42,1 Jahre. Damit wurde Sachsen-Anhalts Bevölkerung pro Jahr um 5,5 Monate älter. Das ist einerseits durch die enorm gestiegene Lebenserwartung und andererseits durch die hohen Wanderungsverluste, vor allem junger Menschen, begründet.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, verlief dieser Prozess regional sehr unterschiedlich. Die jüngsten Frauen leben im Ohrekreis und im Saalkreis mit einem Durchschnitt von 44,0 bzw. 44,1 Jahren. Die jüngsten Männer weisen der Altmarkkreis Salzwedel, der Ohrekreis, der Saalkreis und der Landkreis Stendal auf, wo das Durchschnittsalter zwischen 40,5 und 40,9 Jahren liegt.
Im Jahr 1991 lebten die jüngsten Einwohner im Norden des Landes, im Landkreis Stendal (Frauen 38,4 Jahre und Männer 34,2 Jahre) und im Altmarkkreis Salzwedel (Frauen 39,4 Jahre und Männer 34,6 Jahre).
Das höchste Durchschnittsalter weist die Kreisfreie Stadt Dessau auf: 48,1 Jahre bei den Frauen (Zunahme um 6,7 Jahre) und 43,9 Jahre bei den Männern (Zunahme um 7,3 Jahre). Danach folgt das Mansfelder Land mit 47,5 Jahren bei den Frauen und 43,2 Jahre bei den Männern. Im Jahr 1991 waren die Einwohner des Landkreises Weißenfels (Frauen 42,2 Jahre und Männer 37,5 Jahre) und des Mansfelder Landes (Frauen 40,6 Jahre und Männer 37,3 Jahre) am ältesten.
In den beiden größten Städten stieg das Durchschnittsalter vor allem durch viele Fortzüge junger Menschen in die angrenzenden Landkreise deutlich : in Magdeburg bei den Frauen um 6,2 Jahre auf 46,4 Jahre, bei den Männern um 6,6 Jahre auf 42,3 Jahre und in Halle (Saale) bei den Frauen um 5,9 Jahre auf 45,5 Jahre, bei den Männern um 6,4 Jahre auf 41,4 Jahre.
Im Jahr 1981 wies Halle (Saale) noch die jüngste Bevölkerung auf: die Frauen waren im Durchschnitt 37,4 Jahre und die Männer 32,6 Jahre alt.
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