Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt Auf einen Blick Daten und Fakten Shop Veröffentlichungen Datenerhebungen Wir über uns Links  
 





Pressemitteilungen 2005 - Juli


Seite drucken
Januar
April
Juli
Oktober
Februar
Mai
August
November
März
Juni
September
Dezember
PM 143 / 2005
25.07.2005

Einzelhandel im Zeitraum Januar bis Mai 2005 im Plus

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2005 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in Sachsen-Anhalt im Einzelhandel (ohne Kfz-Handel und Tankstellen) nominal (zu jeweiligen Preisen) 1,7 Prozent und real (zu Preisen des Jahres 2000) 1,3 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes basieren die Ergebnisse auf einem neu gebildeten repräsentativen Berichtsfirmenkreis im Handel. Grundlage dieses Berichtskreises ist eine aktuelle Stichprobe aus den Unternehmensregistern der Statistischen Ämter.

Im Lebensmitteleinzelhandel mit einem breiten Sortiment (z. B. Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) lag der Umsatz Januar bis Mai 2005 nominal um 2,0 Prozent und real 1,1 Prozent höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dagegen verzeichnete der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln (z. B. Getränkemärkte, Fischgeschäfte) einen Rückgang gegenüber Januar bis Mai 2004 von nominal 1,3 Prozent und real 3,3 Prozent.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmittel (dazu gehören z. B. Apotheken, Textilien, Bekleidung, Schuhe und Einrichtungsgegenstände) entwickelte sich der Umsatz ebenfalls positiv, nominal 1,5 Prozent, real 1,7 Prozent. So konnte der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten ein Plus von nominal 8, Prozent und real 9,3 Prozent erzielen. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen (nominal 3,4 Prozent, real 4,7 Prozent) verbuchte ebenfalls eine Umsatzsteigerung.
Einen Rückgang mussten in den ersten fünf Monaten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum die Branchen Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal 5,5 Prozent, real 5,4 Prozent) sowie Bücher, Schreibwaren und Bürobedarf (nominal 5,4 Prozent, real 5,3 Prozent) verzeichnen.
Der Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen (z. B. Versandhandel und Brennstoffeinzelhandel vom Lager) erzielten nominal ein Plus von 9,9 Prozent, real dagegen ein Minus von 2,3 Prozent.