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Im Jahr 2003 belief sich das Nettoanlagevermögen in Sachsen-Anhalt auf 168,4 Mrd. EUR. Es stellt den derzeitig vorhandenen Kapitalbestand aus den Investitionen der Vergangenheit zum aktuellen Zeitwert dar. Der Anteil Sachsen-Anhalts am gesamtdeutschen Anlagevermögen betrug seit 3 Jahren unverändert 2,6 Prozent.
Zum größten Teil (83 Prozent) bestand das Anlagevermögen aus Bauten. Hierzu zählen neben allen Wohn- und Nichtwohnbauten auch Brücken, Straßen, Flugplätze usw.. Rund ein Sechstel (17 Prozent) des Kapitalbestandes war in Ausrüstungen und sonstigen Anlagen gebunden. Dazu gehören Maschinen, maschinelle Anlagen, Fahrzeuge, Computerprogramme sowie alle nicht fest mit Gebäuden verbundene Anlagen.

Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Anlagevermögen im Jahr 2003 unter Ausschaltung von Preiseinflüssen um 1,3 Prozent, bundesweit betrug der Zuwachs 1,0 Prozent. Sowohl Sachsen-Anhalt als auch Deutschland verzeichneten damit den geringsten Anstieg seit 12 Jahren. In der Gliederung nach Bauten und Ausrüstungen verlief die Entwicklung differenziert, dem Zuwachs von 1,6 Prozent bei den Bauten stand in Sachsen-Anhalt ein Rückgang von 2,8 Prozent bei den Ausrüstungen und sonstigen Anlagen gegenüber. Mit 13,6 Mrd. EUR konzentrierte sich fast die Hälfte des Bestandes an Ausrüstungen und sonstigen Anlagen im Produzierenden Gewerbe. Gegenüber dem Vorjahr schrumpfte der Ausrüstungsbestand dieses Wirtschaftsbereiches um 0,6 Mrd. EUR. Der größte Teil des in Bauten gebundenen Kapitals wurde mit 53 Prozent (74,3 Mrd. EUR) im Wirtschaftsbereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleistungen gezählt. Hier erhöhte sich das Vermögen um 1,7 Mrd. EUR.
Nähere Angaben zum Anlagevermögen können dem vor kurzem erschienenen Statistischen Bericht "Entstehung und Verwendung des Bruttoinlandsprodukts sowie Einkommen der privaten Haushalte" entnommen werden.
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