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Pressemitteilungen 2005 - Oktober


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PM 191 / 2005
14.10.2005

Bevölkerungszuwachs in der Landeshauptstadt Magdeburg

Die Universitätsstadt Magdeburg verzeichnete im ersten Halbjahr 2005 eine Bevölkerungszunahme von 1 840 Personen infolge verstärkter Zuwanderung, während Dessau und Halle sowie alle Landkreise Bevölkerungsverluste hinnehmen mussten.

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilt, zogen in den ersten sechs Monaten 6 431 Personen in die Landeshauptstadt, während 4 047 Personen fortzogen. Folglich ergaben sich Wanderungsgewinne von 2 384 Personen, die das Geburtendefizit vollständig kompensieren konnten.

Dieser Aufwärtstrend könnte zeitlich beschränkt sein. Ab Januar 2005 führte die Stadt Magdeburg analog dem Beispiel anderer Universitätsstädte die Zweitwohnsitzsteuer ein. Vor allem Studenten und Berufsschüler meldeten sich seit Jahresbeginn mit Hauptwohnsitz an, denn der "Lebensmittelpunkt" ist dort, wo sich eine Person die meiste Zeit aufhält und arbeitet - bei Studenten also der Studienort.

Die Universitätsstadt Halle (Saale) beschloss im Juni 2003 die Einführung der Zweitwohnsitzsteuer zum Januar 2004. Folglich kam es mit Beginn des Herbstsemesters zum verstärkten Zuzug in die Saalestadt, so dass für das Jahr 2003 Wanderungsgewinne von 1 539 Personen registriert wurden. Im Jahr 2004 waren die Fortzugszahlen wieder größer als die Zuzüge. Im 1. Halbjahr 2005 war das Verhältnis nahezu ausgewogen, so dass der Bevölkerungsrückgang als Folge des Geburtendefizits entstand.