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1992 entfielen in Sachsen-Anhalt 585 m² Siedlungs- und Verkehrsfläche auf einen Einwohner. 2003 lag diese Größe bei 794 m² . Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt ist diese Entwicklung auf sinkende Bevölkerungszahlen und gleichzeitige Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen zurückzuführen. In den elf Jahren (Anfang 1993 bis Ende 2003) ist in Sachsen-Anhalt eine tägliche Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche von rund 9 ha zu verzeichnen. Der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen an der Gesamtfläche des Landes stieg von 8 Prozent auf fast 10 Prozent an.
Detaillierte Ergebnisse für alle 16 Bundesländer zu diesem Thema und über die Wechselbeziehungen zwischen Wirtschaft und Umwelt enthält die soeben erschienene Gemeinschaftsveröffentlichung "Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder: Umwelt und Wirtschaft - Analysen und Ergebnisse" der Statistischen Ämter der Länder, die im Internet unter www.ugrdl.de heruntergeladen werden kann. Sie kann aber auch ebenso kostenfrei über info@stala.mi.lsa-net.de bestellt werden.
Der Arbeitsgruppe "Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder" (UGR dL) gehören zurzeit die Statistischen Landesämter von Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg/Schleswig-Holstein und Thüringen an, das Statistische Bundesamt wirkt beratend und unterstützend mit. Die nicht in der Arbeitsgruppe vertretenen Statistischen Landesämter liefern für ihre Länder die für die Berechnungen notwendigen geprüften Ausgangsdaten. Die UGR dL bilden durch die Darstellung und Analyse der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Umwelt neben den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechungen eine weitere zentrale statistische Grundlage für wirtschaftliche und politische Entscheidungen auf regionaler Ebene.
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