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Im Jahr 2004 wurden in Sachsen-Anhalt bei 103 Betreibern von Recyclinganlagen 2,4 Millionen Tonnen Bauabfälle eingesetzt. Damit nahmen die in Sachsen-Anhalt betriebenen Anlagen 0,2 Millionen Tonnen (knapp 7 Prozent) weniger Bauabfälle entgegen als im Jahr 2002.
Bei fast drei Viertel der eingesetzten Baureststoffe handelt es sich um Materialien, die vorwiegend beim Abriss von Gebäuden anfallen wie Bauschutt.
Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes wurden 2,3 Millionen Tonnen Stoffe und Erzeugnisse durch das Baustoffrecycling gewonnen, was einer Recyclingquote von 99 Prozent entspricht. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Recyklate, die vorwiegend zum Einsatz im Straßen- und Wegebau sowie im sonstigen Erdbau (z. B. für Verfüllungs- oder Lärmschutzmaßnahmen) aufbereitet werden.
Die Bauabfälle wurden überwiegend in mobilen bzw. semimobilen Anlagen aufbereitet. Diese Anlagen kommen zum Einsatz, wenn die Reststoffe in unregelmäßigen zeitlichen Intervallen anfallen bzw. hohe örtliche Flexibilität erforderlich ist.
Das Ziel der Aufbereitungs- und Sortiermaßnahmen ist eine möglichst umfangreiche Verwertung, um diese Materialien im Stoffkreislauf zu belassen, um Deponieraum sowie mineralische Rohstoffe wie Sand, Kies und Splitt zu ersetzen.
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