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Am Ende des Schuljahres 2006/07 verließen 34 872 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen Sachsen-Anhalts. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes stieg damit die Schulabgängerzahl gegenüber dem Vorjahr um 3 425 Personen. Der Anstieg resultierte ausschließlich aus den zwei Abiturjahrgängen, die im Abschlussjahr 2007 gleichzeitig die gymnasiale Oberstufe verließen. Der doppelte Abiturjahrgang entstand durch die Verkürzung der Schulzeit nach der Primarstufe bis zum Abitur von neun auf acht Schuljahrgänge. Das Abitur wird künftig in allen Bundesländern nach dem 12. Schuljahrgang abgelegt werden. Während der Umstellungsprozess in Sachsen-Anhalt mit dem Jahr 2007 abgeschlossen ist, läuft er bundesweit bis zum Jahr 2011.
Entsprechend der Bevölkerungsstruktur entwickelten sich die Schulabgängerzahlen an den Sekundar- und Förderschulen. Aus diesen Schulformen gingen ca. 3 300 bzw. 400 Jugendliche weniger als im Abschlussjahr 2006 ab.
Der an ausgewählten Gymnasien durchgeführte Modellversuch „13 kompakt“ wurde mit dem Schuljahr 2006/07 beendet. Hier erhielten letztmalig nach 12 ½ Jahren 764 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis.
In der Regel stammen ca. 60 Prozent aller Schulentlassenen eines Abgangs-jahres aus den Sekundarschulen und knapp 30 Prozent aus den Gymnasien. Durch den doppelten Abiturjahrgang im Abschlussjahr 2007 waren es dagegen mehr Gymnasiasten als Sekundarschüler, die das allgemeinbildende Schulwesen verließen.
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