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Ende 2007 waren von den 2,41 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern Sachsen-Anhalts 23,1 Prozent 65 Jahre und älter sowie 2,1 Prozent über 85 Jahre alt.
Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt zum „Weltseniorentag“ am 1. Oktober weiter mitteilt, setzt sich der Prozess der allmählichen Alterung der Bevölkerung weiter fort. Die Zahl der 65jährigen und älteren Personen stieg seit der Wiedervereinigung um 38 Prozent. Während im Jahr 1990 jeder 7. Sachsen-Anhalter zu den über 65jährigen gehörte, zählte im Jahr 2007 schon jeder 4. Einwohner dazu.
Der Frauenanteil erhöhte sich mit zunehmendem Alter als Folge der Kriegsverluste der Männer und der höheren Lebenserwartung des weiblichen Geschlechts. Im Jahr 2007 lag bei den Frauen der Anteil der Personen über 65 Jahre bei 60 Prozent, bei den über 85jährigen sogar bei 78 Prozent.
Von den 332 000 Frauen über 65 Jahre waren 2007 rund 6 Prozent ledig, 45 Prozent verheiratet, 41 Prozent verwitwet und 8 Prozent geschieden. Von den 226 000 Männern über 65 Jahre waren nur 3 Prozent Junggesellen, 77 Prozent verheiratet, 15 Prozent verwitwet und 5 Prozent geschieden.
Zu den Kreisfreien Städten und Landkreisen mit den höchsten Anteilen an 65jährigen und älteren Personen gehörten die Stadt Dessau-Roßlau (26,2 %), der Burgenlandkreis (25,0 %) und der Landkreis Mansfeld-Südharz (24,8 %). Die wenigsten 65jährigen und Älteren wohnten in den Landkreisen Börde (20,2 %), Altmarkkreis Salzwedel (21,2 %), Stendal (21,4 %) und Saalekreis (21,6 %).
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