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Im laufenden Schuljahr 2009/10 lernen nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes 68 100 Schülerinnen und Schüler an den berufsbildenden Schulen, das sind rund 6 700 bzw. 9 Prozent weniger als im Schuljahr zuvor. Grund hierfür sind die - demografisch bedingt - sinkenden Schulabgängerzahlen aus den allgemeinbildenden Schulen, die sich nunmehr verstärkt an den berufsbildenden Schulen auswirken.
In den Berufsschulen, an denen Auszubildende den theoretischen Teil ihrer dualen Ausbildung absolvieren, ging die Schülerzahl bereits im zwölften Jahr in Folge zurück. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Schülerinnen und Schüler um weitere 3 800 auf 44 150 Personen. Damit ist hier der größte Schülerrückgang zu beobachten. An den Berufsfachschulen werden derzeit 13 600 Personen, fast 1 400 weniger als im Vorjahr unterrichtet. Im Berufsvorbereitungsjahr ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 250 auf 1 600 und im Berufsgrundbildungsjahr um 400 auf 950 Personen gesunken. Weniger Jugendliche werden auch an Fachgymnasien (2 000) zur allgemeinen Hochschulreife bzw. an den Fachhochschulen (2 600) zur Fachhochschulreife geführt. Im Vergleich zum Vorjahr ging hier die Schülerzahl um 850 bzw. 250 Personen zurück. Nur an den Fachschulen erhöhte sich erneut die Schülerzahl um 250 auf 3 200 Personen.
An den Schulen für Berufe im Gesundheitswesen ist die Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr mit 2 355 nahezu unverändert. An diesen Schulen wird vor allem das zukünftige Krankenhauspersonal ausgebildet.
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