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Wie in den Vorjahren überstieg auch im Jahr 2009 die Zahl der zum Abgang freigegebenen Wohnungen die der neu fertig gestellten Wohnungen deutlich. Dies meldete das Statistische Landesamt anhand aktuell vorliegender Daten. Neben dem vorherrschenden physischen Abbruch umfasst der Abgang auch den Wegfall von Wohnungen durch Zusammenlegungen und Nutzungsänderungen.
Insgesamt reduzierte sich der Wohnungsbestand im letzten Jahr durch Abgänge um reichlich 4 900 Einheiten. Ein Jahr zuvor waren rund 4 700 Wohnungen dem Abriss anheim gefallen. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr 448 Nichtwohngebäude mit einer Nutzfläche von rund 244 000 Quadratmetern vollständig beseitigt.
Gemeldet wurde der Abriss von 118 Ein- und Zweifamilienhäusern. Weiterhin wurde für 459 Mehrfamilienhäuser mit über 4 700 Wohnungen der Abgang bekannt gegeben. Bei der letztgenannten Bauwerkskategorie befanden sich drei Viertel der Wohnungen in Gebäuden, die nach 1970 errichtet wurden. Damit bilden Plattenbauten weiterhin den Abrissschwerpunkt bei den Wohngebäuden.
Das Abbruchsgeschehen war im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 1 182 wegfallenden Wohnungen im Kreisvergleich am höchsten. Es folgen die kreisfreien Städte Magdeburg mit 817 sowie Halle mit 573 Wohnungen.
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