Indikatoren für Sachsen-Anhalt

Alternative Ansicht

K001 - Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen [%] 

K001 1) 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 9,6 9,4 10,4 11,4 11,1 10,5 9,6 9,4 9,8 10,5 10,5 11,7 10,8 9,0 7,8 8,1 7,7 7,1 6,8
Sachsen-Anhalt 16,7 15,7 17,7 20,3 20,4 20,3 20,2 19,7 19,6 20,5 20,3 20,2 18,3 15,9 13,9 13,6 12,5 11,6 11,5
Definition

Die Arbeitslosenquote gibt den prozentualen Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen wieder.

Zu den zivilen Erwerbspersonen zählen die sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigten, Selbstständige, Beamte, mithelfende Familienangehörige und Arbeitslose.

Arbeitslose sind Arbeitssuchende im Alter von 15 Jahren bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze, die beschäftigungslos sind und eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich suchen. Als arbeitslos gilt, wer eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben kann und darf und den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung steht und sich dort persönlich gemeldet hat. Teilnehmer/-innen an den Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind demnach nicht arbeitslos.

1)

Zum Januar 2009 hat die Bundesagentur für Arbeit die Systematik zur Berechnung von Arbeitslosenquoten umgestellt von Quoten, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen zu Quoten, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.

K002 - Arbeitslosenquote der 15- bis unter 25-Jährigen bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen [%]

K002 2) 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 7,0 7,8 6,8 5,9 5,9
Sachsen-Anhalt 12,9 12,9 10,9 10,1 10,2
Definition

Die Arbeitslosenquote der Jüngeren gibt den prozentualen Anteil der Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren an allen zivilen Erwerbspersonen gleichen Alters wieder.

Zu den Erwerbspersonen zählen die sozialversicherungpflichtig oder geringfügig Beschäftigten, Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und Arbeitslose.

Arbeitslose sind Arbeitssuchende, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, die beschäftigungslos sind und eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich suchen. Als arbeitslos gilt, wer eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben kann und darf und den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung steht und sich dort persönlich gemeldet hat. Teilnehmer/-innen an den Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind demnach nicht arbeitslos.

2)

Zum Januar 2009 hat die Bundesagentur für Arbeit die Systematik zur Berechnung von Arbeitslosenquoten umgestellt von Quoten, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen zu Quoten, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Daten liegen ab dem Berichtsjahr 2008 vor.

 

K003 - Arbeitsplatzdichte (Erwerbstätige bezogen auf 1 000 Personen im erwerbsfähigen Alter)

K003 3) 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 676,9 674,9 673,6 681,3 692,5 705,9 708,2 705,0 701,1 707,0 709,7 718,1 732,4 745,3 749,3 752,4 760,5
Sachsen-Anhalt 610,3 599,4 588,5 589,5 587,9 582,0 578,8 575,6 575,6 584,4 586,0 605,4 627,1 647,7 657,8 668,3 675,3
Definition

Die Arbeitsplatzdichte gibt das Verhältnis von Erwerbstätigen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter innerhalb einer Region an.

Erwerbstätige sind Personen, die in einem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis stehen, freiberuflich bzw. selbstständig sind oder als mithelfende Familienangehörige tätig sind. Unerheblich ist dabei, welche Arbeitszeit abgeleistet oder in welchem Umfang aus dieser Tätigkeit der Lebensunterhalt bestritten wird. Nach dem Inlandskonzept werden alle Erwerbstätigen am Arbeitsort gezählt. Das bedeutet, dass sowohl alle Personen, die in der jeweiligen Region wohnen und arbeiten erfasst werden, als auch außerhalb Wohnhafte, die zum Arbeiten einpendeln.

Unter Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben und zwischen 15 und unter 65 Jahren alt sind.

3)

Da die Berechnung der Kreisergebnisse erst nach Vorliegen des Länderergebnisses für Sachsen-Anhalt erfolgt, kann es zu Abweichungen zwischen dem ausgewiesenen Länderergebnis für Sachsen-Anhalt und dem Wert für Sachsen-Anhalt aus der Kreisdarstellung kommen. In diesem Fall ist der für Sachsen-Anhalt in der Länderrechnung ausgewiesene Wert das Ergebnis nach aktuellem Berechnungsstand. Die Kreisdaten und damit auch die darin enthaltene Summe für Sachsen-Anhalt beruhen dann noch auf dem vorhergehenden Berechnungsstand und werden kurzfristig aktualisiert.

K004 - Bevölkerungsdichte (Einwohner je km²)

K004 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 230 230 230 230 230 231 231 231 231 231 231 230 230 229 229 229
Sachsen-Anhalt 133 132 131 130 128 126 125 123 122 121 119 118 116 115 114 113
Definition

Die Bevölkerungsdichte gibt die Zahl der Personen mit Hauptwohnsitz im jeweiligen Gebiet, bezogen auf 1 km2 seiner Fläche (Hektargenauigkeit) an.

Unter Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K005 - Anteil der Bevölkerung im Alter von unter 15 Jahren an der Bevölkerung insgesamt [%]

K005 4) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 16,3 16,4 16,4 16,3 16,2 16,1 16,0 15,8 15,7 15,5 15,3 15,0 14,7 14,5 14,1 13,9 13,7 13,6 13,5 13,4 13,2
Sachsen-Anhalt 18,6 18,1 17,4 16,7 16,0 15,3 14,7 14,0 13,4 12,9 12,2 11,6 11,0 10,5 10,0 10,0 10,1 10,4 10,6 10,8 11,0
Definition

Der Indikator weist den Anteil von Kindern an der Gesamtbevölkerung aus.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

4)

Der Wert für Deutschland ergibt sich aus der Summe der Länder.

K006 - Anteil der Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren an der Bevölkerung insgesamt [%]

K006 5) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 68,7 68,6 68,4 68,3 68,3 68,2 68,2 68,2 68,1 67,8 67,6 67,5 67,3 66,9 66,6 66,3 66,2 66,0 65,9 66,0 66,1
Sachsen-Anhalt 67,1 67,5 67,8 68,2 68,6 69,0 69,3 69,7 69,7 69,6 69,5 69,4 69,3 68,8 68,3 67,5 66,7 65,9 65,2 65,0 64,8
Definition

Der Indikator gibt Auskunft über die Entwicklung des Anteils der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter an der Gesamtbevölkerung.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

5)

Der Wert für Deutschland ergibt sich aus der Summe der Länder.

K007 - Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter an der Bevölkerung insgesamt [%]

K007 6) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 15,0 15,0 15,2 15,4 15,6 15,7 15,8 15,9 16,2 16,6 17,1 17,5 18,0 18,6 19,3 19,8 20,1 20,4 20,7 20,6 20,6
Sachsen-Anhalt 14,3 14,5 14,8 15,1 15,4 15,7 16,0 16,3 16,9 17,5 18,3 19,0 19,7 20,7 21,6 22,5 23,1 23,7 24,2 24,2 24,3
Definition

Der Indikator beschreibt die Entwicklung des Anteils der Bevölkerung, der nicht mehr im erwerbsfähigen Alter ist, an der Gesamtbevölkerung.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

6)

Der Wert für Deutschland ergibt sich aus der Summe der Länder.

K008 - Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Bevölkerung insgesamt [%]

K008 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 9,0 9,1 9,0 8,9 8,9 8,8 8,9 8,9 8,9 8,8 8,8 8,8 8,8 8,8 8,7 8,8 9,1
Sachsen-Anhalt 1,5 1,7 1,5 1,6 1,7 1,7 1,8 1,9 2,0 1,9 1,9 1,9 1,9 1,8 1,8 1,9 1,9
Definition

Die ausländische Bevölkerung wird im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ausgewiesen.

Ausländer/-innen sind Personen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, aber in Deutschland melderechtlich erfasst sind.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K009 - Geburtenüberschuss bzw. -defizit je 1 000 Einwohner

K009 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland -0,2 -1,0 -0,9 -1,2 -1,4 -1,5 -1,1 -0,6 -0,8 -0,9 -0,9 -1,1 -1,5 -1,8 -1,4 -1,8 -1,8 -1,7 -2,0 -2,3 -2,2 -2,3
Sachsen-Anhalt -2,4 -6,6 -6,9 -7,3 -7,1 -6,9 -6,0 -5,0 -5,0 -4,5 -4,3 -4,4 -4,9 -5,0 -4,7 -4,9 -5,0 -4,9 -5,1 -5,6 -5,7 -5,7
Definition

Der Indikator errechnet sich als Differenz von Lebendgeborenen und Gestorbenen, gewichtet an der Gesamtbevölkerung.

Liegt die Zahl der Lebendgeborenen unter der Zahl der Gestorbenen, entsteht ein Geburtendefizit. Entsprechend liegt dann ein Geburtenüberschuss vor, wenn die Anzahl der Lebendgeborenen die der Sterbefälle übersteigt.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K010 - Wanderungssaldo je 1 000 Einwohner

K010 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 2,5 2,0 3,3 2,7 1,7 1,0 1,0 0,3 0,5 -0,7 -0,2 1,6 3,4
Sachsen-Anhalt -5,2 -8,3 -8,9 -7,5 -5,2 -6,7 -5,1 -6,4 -7,2 -7,7 -5,2 -3,3 -3,6
Definition

Der Wanderungssaldo wird in Bezug auf 1 000 Einwohner angegeben.

Wanderungen bezeichnen den Ein- oder Auszug in oder aus der alleinigen bzw. Hauptwohnung über die Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenze hinweg. Der Wanderungssaldo ist die Differenz aus Zu- und Fortzügen. Er äußert sich als Wanderungsgewinn oder -verlust.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K011 - Anteil der Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss an der gleichaltrigen Bevölkerung [%]

K011 7) 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 7,4 6,9 6,5 6,2 .
Sachsen-Anhalt 13,6 12,1 12,6 12,1 11,3
Definition

Die Kennziffer dokumentiert die Relation von Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss und der gleichaltrigen Bevölkerung.

Zu den Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss zählen:

o    Schulabgänger/-innen mit Abgangszeugnis, die die Schule nach Vollendung der Vollzeitschulpflicht verlassen

o    Förderschüler/-innen, die einen Abschluss der Schule für Lernbehinderte erhalten

o    Abgänger/-innen der Schule für Geistigbehinderte

Die Berechnung der Indikatorwerte erfolgt mit Hilfe des Quotensummenverfahrens: Pro Geburtsjahrgang werden Quoten aus den Abgänger- und den entsprechenden Bevölkerungszahlen ermittelt. Im zweiten Schritt werden die Quoten aller Geburtsjahrgänge aufaddiert.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

7)

Anteil der Schulabgänger/-innen im Abgangsjahr an der gleichaltrigen Bevölkerung zum 31.12. des Vorjahres

K012 - Anteil der Absolvent(en)/-innen mit allgemeiner Hochschulreife an der gleichaltrigen Bevölkerung [%]

K012 8) 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 31,7 32,5 33,9 41,0 .
Sachsen-Anhalt 29,9 29,3 25,7 27,9 30,9
Definition

Die Kennziffer dokumentiert die Relation von Absolventen(en)/-innen mit Hochschulreife und der gleichaltrigen Bevölkerung.

Unter allgemeiner Hochschulreife versteht man den höchsten Abschluss einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule in Deutschland, der zur Aufnahme eines Hochschulstudiums berechtigt.

Die Berechnung der Indikatorwerte erfolgt mit Hilfe des Quotensummenverfahrens: Pro Geburtsjahrgang werden Quoten aus den Absolventen- und den entsprechenden Bevölkerungszahlen ermittelt. Im zweiten Schritt werden die Quoten aller Geburtenjahrgänge aufaddiert.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

8)

Anteil der Absolvent(en)/-innen im Abgangsjahr an der gleichaltrigen Bevölkerung zum 31.12. des Vorjahres.

Aufgrund der Umstellung der Schulzeit von 13 auf 12 Schuljahre hat 2008 in Mecklenburg-Vorpommern, 2009 im Saarland, 2010 in Hamburg und 2011 in Niedersachsen sowie in Bayern ein doppelter Abiturientenjahrgang die Hochschulreife erworben.

K013 - Betreuungsquote der unter 3-Jährigen [%]

K013 9) 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 13,6 15,5 17,6 20,2 23,0 25,2 27,6
Sachsen-Anhalt 50,2 51,8 52,7 55,1 55,9 56,1 57,5
Definition

Die Betreuungsquote gibt den Anteil der in Tageseinrichtungen oder von Tagespflegepersonen betreuten Kinder bis unter 3 Jahren an allen Kindern entsprechenden Alters an.

9)

ohne Doppelzählungen, d.h. Kinder in öffentlich geförderter Kindertagespflege, die zusätzlich eine Einrichtung der Kindertagesbetreuung besuchen, werden nur einmal erfasst

K014 - Betreuungsquote der 3- bis unter 6-Jährigen [%]

K014 10) 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 86,9 89,0 90,7 91,6 92,2 93,0 93,4
Sachsen-Anhalt 91,3 93,0 93,7 94,4 94,4 95,1 95,6
Definition

Die Betreuungsquote gibt den Anteil der in Tageseinrichtungen oder von Tagespflegepersonen betreuten Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren an.

10)

ohne Doppelzählungen, d.h. Kinder in öffentlich geförderter Kindertagespflege, die zusätzlich eine Einrichtung der Kindertagesbetreuung oder eine Ganztagsschule besuchen, werden nur einmal erfasst

K016 - Krankenhausbetten je 1 000 Einwohner

K016 11) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 6,9 6,8 6,7 6,6 6,6 6,4 6,4 6,2 6,2 6,1 6,1 6,1 -
Sachsen-Anhalt 7,0 6,9 7,0 6,9 6,9 6,9 6,9 6,9 6,9 6,9 7,0 7,0 7,1
Definition

Die Bettendichte setzt die in Krankenhäusern im Jahresdurchschnitt betriebsbereit aufgestellten Betten ins Verhältnis zu 1 000 Einwohnern.

Die Anzahl aufgestellter Betten umfasst alle Krankenhausbetten, die regulär unterhalten, mit Personal ausgestattet und unmittelbar für die Versorgung eingewiesener Patient(en)/-innen verfügbar sind. Ausgenommen sind Betten der teilstationären Versorgung, Betten in Untersuchungs- und Funktionsräumen sowie Betten gesunder Neugeborener.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

11)

Nordrhein-Westfalen bis 2003 nur Allgemeine Krankenhäuser, Bayern (1999, 2000) und Niedersachsen (1999) einschließlich Bundeswehrkrankenhäuser, Rheinland-Pfalz bis 2001 einschließlich Betten in reinen Tages- oder Nachtkliniken, Schleswig-Holstein bis 2003 ohne Tages- und Nachtkliniken, Bayern (2005) einschließlich Betten gesunder Neugeborener

K017 - Pflegequote (Pflegebedürftige je 10 000 Einwohner)

K017 12) 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011
Deutschland 245,4 247,4 251,7 258,2 273,3 285,8 305,6
Sachsen-Anhalt 251,5 269,5 289,5 306,2 334,7 342,4 380,5
Definition

Die so genannte Pflegequote gibt Aufschluss darüber, wie viele Personen je 10 000 Einwohner als pflegebedürftig gelten.

Als pflegebedürftig im Sinne des SGB XI gelten Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Erkrankung mindestens 6 Monate nicht in der Lage sind, die regelmäßig wiederkehrenden Tätigkeiten des täglichen Lebens auszuführen und denen von der Pflegekasse oder einem privaten Versicherungsunternehmen eine Pflegestufe zugewiesen wurde. Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung sind in stationären Pflegeeinrichtungen untergebracht, werden von ambulanten Pflegediensten betreut oder sind Empfänger/-innen von ausschließlichem bzw. kombiniertem Pflegegeld.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

12)

Die Anzahl der Pflegebedürftigen ist ab dem Jahr 2009 ist nur noch eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar, da bei der Ermittlung der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen die teilstationär Versorgten nicht mehr zusätzlich addiert werden. Diese erhalten in der Regel parallel auch Pflegegeld und/oder ambulante Sachleistungen und sind somit bereits in der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen berücksichtigt.

K019 - Verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner [€€]

K019 13) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Deutschland 12 509 13 312 13 732 14 186 14 547 14 806 15 027 15 280 15 661 16 087 16 688 16 794 17 136 17 402 17 749 18 154 18 485 19 116 18 983
Sachsen-Anhalt 6 914 8 314 9 526 10 369 11 250 11 769 11 987 12 211 12 732 13 085 13 476 13 635 13 886 14 022 14 177 14 422 14 604 15 274 15 568
Definition

Das Verfügbare Einkommen je Einwohner entspricht dem Einkommen, das einem Einwohner einer Region letztendlich zufließt und für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Das Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte ergibt sich dadurch, dass dem Primäreinkommen (Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen) einerseits die monetären Sozialleistungen und sonstigen laufenden Transfers hinzugefügt werden, die die privaten Haushalte überwiegend von Seiten des Staates empfangen; abgezogen werden dagegen andererseits Einkommens- und Vermögenssteuern, Sozialbeiträge und sonstige laufende Transfers, die von privaten Haushalten zu leisten sind.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

 

13)

einschließlich private Organisationen ohne Erwerbszweck

Derzeit wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder die Revision 2011 durchgeführt. Diese dient hauptsächlich der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Die Revision der Zeitreihenergebnisse für Länder ist noch nicht abgeschlossen.

 

K020 - Arbeitslose Empfänger/-innen von ALG II je 1 000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter

K020 14) 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 46,2 41,6 41,3 40,1 38,5
Sachsen-Anhalt 86,9 79,4 76,9 71,0 67,6
Definition

Das Arbeitslosengeld II wird durch das SGB II geregelt und ist eine steuerfinanzierte Fürsorgeleistung, die im Falle fehlender Möglichkeiten zur Selbsthilfe gewährt wird. Die Höhe der Leistungen orientiert sich nicht am vorherigen Entgelt aus der Erwerbstätigkeit, sondern an einem pauschalierten Bedarf des Leistungsberechtigten bzw. der Bedarfsgemeinschaft. Die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende sind darauf ausgerichtet, Bedürftigen die Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Der Indikator dokumentiert die Entwicklung der Anzahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II in Relation zur erwerbsfähigen Bevölkerung.

Unter Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben und zwischen 15 und unter 65 Jahren alt sind.

14)

Jahresdurchschnittsbestand an Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II

Der Wert für Deutschland ergibt sich aus der Summe der Länder.

K021 - Erwerbstätige ALG II-Empfänger/-innen mit einem Bruttoeinkommen von mehr als 800 Euro je 1 000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter

K021 15) 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 6,4 6,4 5,6 5,7 5,7
Sachsen-Anhalt 15,4 14,9 13,8 13,4 13,0
Definition

Der Indikator weist erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit verfügbarem Einkommen aus Erwerbstätigkeit im Verhältnis zu 1 000 Einwohnern im erwerbsfähigen Alter aus.

Erwerbstätige ALG II-Empfänger sind erwerbsfähige hilfebedürftige Leistungsbezieher in der Grundsicherung, die darüber hinaus über ein Erwerbseinkommen aus Vollzeittätigkeit verfügen. Dazu zählen auch Auszubildende oder Teilnehmer von Eingliederungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Die Hilfebedürftigkeit kann durch niedrigen Lohn und/oder die Familiengröße sowie die Höhe der Wohnkosten verursacht sein. Eine Vollzeitbeschäftigung wird in den Fällen unterstellt, in denen das Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit den Betrag von 800 Euro überschreitet.

Unter Einwohnern im erwerbsfähigen Alter versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben und zwischen 15 und unter 65 Jahren alt sind.

15)

aus abhängiger Erwerbsarbeit

Der Wert für Deutschland ergibt sich aus der Summe der Länder.

 

K023 - Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen [€€]

K023 16) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 39 735 43 265 45 117 47 467 49 160 50 034 51 133 51 842 52 363 52 690 53 748 54 818 55 875 56 865 57 737 59 539 61 233 61 605 59 524 61 725
Sachsen-Anhalt 15 874 22 698 28 598 32 340 33 858 35 809 37 711 38 370 39 485 40 892 42 331 44 787 45 703 46 937 47 902 49 545 51 254 51 916 49 976 51 470
Definition

Den Quotient aus nominalem Bruttoinlandsprodukt und der Anzahl der Erwerbstätigen (Selbstständige sowie Arbeitnehmer/-innen) bezeichnet man als Wirtschaftsleistung.

Das Bruttoinlandsprodukt stellt den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes in einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen dar.

Das BIP entspricht der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche gemindert um die Gütersubventionen und gemehrt um die Gütersteuern.

16)

in jeweiligen Preisen

mindestens die letzten 3 Jahre sind vorläufig

Derzeit wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder die Revision 2011 durchgeführt. Diese dient hauptsächlich der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Die Revision der Zeitreihenergebnisse für Länder ist noch nicht abgeschlossen.

K024 - Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer [€€]

K024 17) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 24 073 26 567 27 651 28 460 29 475 29 850 30 076 30 358 30 690 31 271 31 761 32 189 32 700 32 829 32 797 33 150 33 450 34 107 34 181 34 936
Sachsen-Anhalt 13 031 17 459 20 048 21 499 22 969 23 449 23 733 23 963 24 405 24 693 25 036 25 467 25 869 26 127 26 331 26 686 26 735 27 500 27 900 28 397
Definition

Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst sämtliche Geld- und Sachleistungen, die den innerhalb eines Wirtschaftsgebietes beschäftigten Arbeitnehmern aus den Arbeits- oder Dienstverhältnissen zugeflossen sind. Das Arbeitnehmerentgelt setzt sich zusammen aus den Bruttolöhnen und -gehältern sowie den tatsächlichen und unterstellten Sozialbeiträgen der Arbeitgeber.

Zu den beschäftigten Arbeitnehmern zählen Beschäftigte, Beamt(e)/-innen, Richter/-innen, Berufssoldat(en)/-innen, Soldat(en)/-innen auf Zeit, Wehr- und Zivildienstleistende, Auszubildende, Praktikant(en)/-innen sowie Volontär(e)/-innen, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehen und diese Tätigkeit hauptsächlich ausüben.

 

17)

mindestens die letzten 3 Jahre sind vorläufig

Derzeit wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder die Revision 2011 durchgeführt. Diese dient hauptsächlich der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Die Revision der Zeitreihenergebnisse für Länder ist noch nicht abgeschlossen.

K025 - Gewerbeanmeldungen je 10 000 Einwohner

K025 18) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 95,3 97,9 98,9 95,2 91,9 88,6 87,7 98,2 116,4 108,5 107,0 103,1 101,4 105,4 105,5 100,5 92,5
Sachsen-Anhalt 82,9 84,8 88,1 81,5 75,1 73,2 66,9 77,1 99,4 85,8 80,6 73,2 68,9 71,9 70,2 62,9 57,8
Definition

Die Kennziffer weist die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Verhältnis zu 10 000 Einwohnern aus.

Gewerbeanmeldungen beinhalten alle Anmeldungen von gewerblichen Unternehmen und Betrieben aufgrund der in der Gewerbeordnung festgelegten Pflicht. Danach sind nicht nur Neugründungen, sondern auch Standortverlagerungen, Rechtsform- und Besitzwechsel sowie andere Veränderungen in der Gewerbeausführung anzeigepflichtig. Die freien Berufe und die Urproduktion, wie zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, sind nicht enthalten.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

18)

Abweichungen zu anderen Veröffentlichungen ergeben sich gegebenenfalls durch nachträgliche Korrekturen, diese sind auch nicht in das Bundesergebnis eingeflossen.

K026 - Gewerbeabmeldungen je 10 000 Einwohner

K026 19) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 79,2 83,1 84,8 86,2 80,7 78,4 78,3 79,1 82,1 85,8 86,1 86,1 89,1 88,8 87,3 87,5 86,9
Sachsen-Anhalt 74,1 75,9 79,1 82,0 78,8 78,7 70,3 64,7 70,1 75,0 70,7 69,6 70,2 70,7 64,6 65,0 66,2
Definition

Die Kennziffer weist die Zahl der Gewerbeabmeldungen im Verhältnis zu 10 000 Einwohnern aus.

Gewerbeabmeldungen beinhalten alle Abmeldungen von gewerblichen Unternehmen und Betrieben aufgrund der in der Gewerbeordnung festgelegten Pflicht. Danach sind nicht nur Beendigungen einer selbstständigen gewerblichen Tätigkeit (Schließung), sondern auch Standortverlagerungen, Rechtsform- und Besitzwechsel sowie andere Veränderungen anzeigepflichtig. Die freien Berufe und die Urproduktion, wie zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, sind nicht enthalten.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

19)

Abweichungen zu anderen Veröffentlichungen ergeben sich gegebenenfalls durch nachträgliche Korrekturen, diese sind auch nicht in das Bundesergebnis eingeflossen.

K027 - Unternehmensinsolvenzen je 1 000 Unternehmen

K027 20) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 9,2 9,7 11,1 12,8 13,5 13,3 12,1 11,0 9,3 9,2 10,4 10,1
Sachsen-Anhalt 23,1 24,6 25,2 29,6 27,6 25,7 21,3 16,7 12,5 11,4 15,1 12,1
Definition

Die so genannte Insolvenzhäufigkeit setzt die Anzahl der Insolvenzen ins Verhältnis zu 1 000 bestehenden steuerpflichtigen Unternehmen mit steuerbarem Umsatz von 17 500 Euro.

Unternehmensinsolvenzverfahren werden eingeleitet, um das Vermögen von Schuldnern, die zahlungsunfähig oder verschuldet sind, gemeinschaftlich auf die Gläubiger zu verteilen und wenn möglich eine Sanierung des Unternehmens herbeizuführen. Bei Unternehmensinsolvenzen handelt es sich um Regelinsolvenzverfahren.

20)

Abweichungen zu anderen Veröffentlichungen ergeben sich gegebenenfalls durch nachträgliche Korrekturen, diese sind auch nicht in das Bundesergebnis eingeflossen.

K028 - Industriedichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe je 1 000 Einwohner)

K028 21) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 89,9 90,3 90,4 88,3 85,5 83,6 82,0 81,3 82,6 80,7 78,9 77,6 79,3 80,5
Sachsen-Anhalt 51,5 51,2 51,1 51,5 51,3 51,9 52,4 53,9 56,9 57,4 58,0 58,4 61,1 62,0
Definition

Die Industriedichte gibt die Relation der in der Industrie sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu 1 000 Einwohnern an.

Unter Industrie oder Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden sowie dem Verarbeitendem Gewerbe (WZ 2003=WZ C+D bzw. WZ 2008=WZ B+C) versteht man Betriebe, die mit der Herstellung von Waren und Dienstleistungen beschäftigt sind, die nach ihrer Fertigung als Vorleistungs-, Investitions-, Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter verwendet werden.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

21)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

K029 - Exportquote [%]

K029 22) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 36,3 37,0 37,9 38,1 39,6 40,6 41,9 43,1 42,8 42,4 44,4 44,3
Sachsen-Anhalt 15,7 18,4 20,0 19,7 21,4 23,4 25,6 27,0 28,0 26,4 26,3 26,6
Definition

Die Exportquote bezeichnet den Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt für die Industriebetriebe.

Als Umsatz insgesamt gilt unabhängig vom Zahlungseingang und Liefertermin die Summe der Rechnungsendbeträge (ohne Umsatzsteuer) der im entsprechenden Zeitraum abgerechneten Lieferungen und Leistungen an Dritte.

Der Auslandsumsatz umfasst die Erlöse für alle direkten und über Zollfreigebiete geleisteten Lieferungen und Leistungen an Empfänger, die im Ausland ansässig sind sowie Umsätze mit deutschen Exporteuren.

Zur Industrie oder Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden sowie dem Verarbeitendem Gewerbe (WZ 2003=WZ C+D bzw. WZ 2008=WZ B+C) zählen Betriebe, die mit der Herstellung von Waren und Dienstleistungen beschäftigt sind, die nach ihrer Fertigung als Vorleistungs-, Investitions-, Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter verwendet werden.

Unter einem Betrieb versteht man ein an einem räumlich festgestellten Ort gelegenes Unternehmen oder Teil eines Unternehmens.

22)

Ab 2009 auf der Grundlage der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008); abweichende Werte für Sachsen-Anhalt im Berichtsjahr 2008 resultieren daher, dass die Umstellung auf WZ 2008 im Kreisvergleich schon erfolgt ist

Eventuelle Differenzen zwischen dem Ergebnis für Deutschland und der Summe der Länder beruhen auf nachträglichen Ergebniskorrekturen einzelner Länder nach Aufbereitung und Veröffentlichung des Bundesergebnisses.

 

K030 - Industrieinvestitionen je Beschäftigten [€€]

K030 23) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 8 222 8 773 7 887 7 828 7 997 7 697 8 227 9 200 9 790 8 089 8 175 9 295
Sachsen-Anhalt 13 091 11 733 11 634 12 739 14 267 13 122 12 626 14 506 15 445 13 793 10 666 10 958
Definition

Das Verhältnis von Investitionen zur Zahl der Beschäftigten bezeichnet man auch als Investitionsintensität.

Unter Investitionen versteht man die im Geschäftsjahr aktivierten Bruttozugänge an erworbenen und selbsterstellten Sachanlagen, d.h. Ersatz- und Neuinvestitionen (einschließlich aktivierbarer Großreparaturen und geringwertiger Wirtschaftsgüter, soweit aktiviert, sowie selbsterstellte und im Bau befindliche Anlagen). Dazu zählen auch so genannte Leasinggüter, die beim Leasingnehmer zu aktivieren sind (Finanzierungsleasing).

Beschäftigte sind die tätigen Personen, die bei Betrieben von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden am 30.09. in einem Arbeitsverhältnis stehen.

23)

Eventuelle Differenzen zwischen dem Ergebnis für Deutschland und der Summe der Länder beruhen auf nachträglichen Ergebniskorrekturen einzelner Länder nach Aufbereitung und Veröffentlichung des Bundesergebnisses sowie geringfügigen Rundungsdifferenzen.

K031 - Baugewerbedichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Baugewerbe je 1 000 Einwohner)

K031 24) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 28,8 27,1 24,7 22,8 21,2 19,9 18,7 18,6 18,7 19,1 19,2 19,6 20,0 20,3
Sachsen-Anhalt 47,7 42,0 36,7 32,0 29,7 27,9 24,8 24,6 24,5 24,9 24,9 25,8 26,4 26,1
Definition

Die Baugewerbedichte gibt das Verhältnis der in dieser Branche sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu 1 000 Einwohnern wieder.

Das Baugewerbe (WZ 2003=WZ F bzw. WZ 2008=WZ F) umfasst Betriebe, die hauptsächlich Leistungen im Bereich der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken erbringen.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

24)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

K032 - Dienstleistungsdichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner)

K032 25) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 207,9 213,3 215,4 216,0 213,0 211,1 210,0 213,2 218,1 226,3 228,0 233,3 239,4 243,6
Sachsen-Anhalt 211,5 210,6 209,9 209,3 207,4 204,5 201,2 205,1 209,2 214,2 216,8 221,4 225,1 226,4
Definition

Die Dienstleistungsdichte gibt an, wie viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner tätig sind.

Zum Dienstleistungsbereich (WZ 2003=WZ G bis Q bzw. WZ 2008=WZ G bis U) gehören Unternehmen, die nicht dem Produzierenden Gewerbe, der Land- und Forstwirtschaft oder der Fischerei zuzurechnen sind, da sie keine materiellen Güter produzieren, sondern Leistungen gegen Entgelt anbieten.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

25)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

K033 - Betriebsdichte (Anzahl der Betriebe je 10 000 Einwohner)

K033 26) 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 456 462 469 466 469
Sachsen-Anhalt 365 370 374 373 377
Definition

Die Betriebsdichte gibt das Verhältnis der Anzahl der im Bezugsjahr aktiven Betriebe zur Einwohnerzahl an.

Als Betrieb gilt ein an einem räumlich festgestellten Ort gelegenes Unternehmen oder ein Teil eines Unternehmens (z.B. Fabrikations-/Werkstätte, Werk, Lager). An diesem Ort oder von diesem Ort werden Wirtschaftstätigkeiten ausgeübt, für die - mit Ausnahmen - eine oder mehrere Personen (ggf. auch nur als Teilzeitbeschäftigte) im Auftrag ein und desselben Unternehmens arbeiten. Ein Betrieb untersteht immer einem einzigen Unternehmen.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

26)

Der Wert für Deutschland ergibt sich aus der Summe der Länder.

K034 - Übernachtungsdichte (Übernachtungen je 1 000 Einwohner)

K034 27) 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 3 682,2 3 663,7 3 499,5 3 590,9 3 752,5 3 971,0 3 967,1 3 849,8 3 818,9 4 106,4 4 171,1 4 263,9 4 398,7 4 500,1 4 504,4 4 652,4 4 819,0
Sachsen-Anhalt 1 820,7 1 934,9 1 865,1 1 902,5 2 026,3 2 065,2 2 135,9 2 091,4 2 234,7 2 339,8 2 419,7 2 610,9 2 702,3 2 793,4 2 848,1 2 924,5 3 043,6
Definition

Die Übernachtungsdichte gibt die Anzahl von Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mindestens neun Betten bzw. sonstigen Schlafgelegenheiten sowie auf Campingplätzen im Reiseverkehrscamping, die mehr als acht Gäste gleichzeitig vorübergehend beherbergen können, je 1 000 Einwohner wieder.

Bis einschließlich Berichtsjahr 2002 enthalten die Angaben kein Camping.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

27)

Sachsen-Anhalt (ab 2003), Deutschland, Berlin, Nordrhein-Westfalen (ab 2004), Bayern (ab 2006), Brandenburg, Bremen (ab 2009) einschließlich Campingplätze

Abweichungen zu anderen Veröffentlichungen sowie eventuelle Differenzen zwischen dem Ergebnis für Deutschland und der Summe der Länder beruhen auf nachträglichen Ergebniskorrekturen einzelner Länder nach Aufbereitung und Veröffentlichung des Bundesergebnisses.

K035 - Anteil Sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in technologieorientierten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes 

K035 28) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 46,4 47,0 47,7 48,3 48,9 49,3 49,7 49,9 50,1 53,2 53,7 53,7 54,0 54,4
Sachsen-Anhalt 30,3 30,1 30,9 32,1 32,6 32,6 32,8 33,7 34,8 39,4 39,7 39,4 40,7 40,0
Definition

Die Beschäftigten in Unternehmen mit der entsprechenden Wirtschaftszweigzugehörigkeit werden zur Gesamtzahl der im Verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ins Verhältnis gesetzt.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter technologieorientierten Branchen (WZ 2003=WZ-Nr.: 24, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35.2, 35.3, 35.9 bzw. WZ 2008=WZ-Nr.: 20, 21, 26, 27, 28, 29, 30, 32, 33) im Verarbeitenden Gewerbe (WZ 2003=WZ D bzw. WZ 2008=WZ C) versteht man Wirtschaftszweige, die durch eine hohe Intensität der Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung gekennzeichnet sind.

28)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar

K036 - Pendlersaldo je 1 000 Einwohner

K036 29) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Deutschland 1,5 1,9 2,0 1,7 1,6 1,4 1,4 1,5 1,4 1,4 1,4 1,4 1,3 1,4
Sachsen-Anhalt -23,0 -27,9 -31,5 -31,1 -31,1 -30,5 -31,1 -32,0 -33,5 -35,7 -34,0 -33,6 -33,4 -34,3
Definition

Der Pendlersaldo wird im Verhältnis zu 1 000 Einwohner ausgewiesen.

Der Indikator ergibt sich rein rechnerisch als Differenz zwischen den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz in der jeweiligen Region haben, jedoch in einer anderen Gegend wohnen und denen, die im jeweiligen Gebiet wohnhaft sind, aber anderenorts arbeiten.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

29)

Stichtag: 30.06

ohne unbekannten Wohnort und Wohnort im Ausland

K038 - Wohnungsbestand je 1 000 Einwohner

K038 30) 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 439,4 445,0 451,5 457,5 462,3 466,6 469,2 471,6 474,3 477,1 479,8 482,9 485,5 488,5 491,2 493,2 494,5
Sachsen-Anhalt 456,7 465,9 477,8 488,6 498,3 509,1 517,8 523,7 528,1 531,3 533,4 538,3 544,1 550,4 555,7 559,8 564,2
Definition

Die Anzahl in einer Region verfügbarer Wohnungen wird in Bezug zu 1 000 Einwohnern angegeben.

Unter einer Wohnung versteht man eine Anzahl von Räumen, die eine Haushaltsführung ermöglicht, die somit zumindest eine Küche bzw. einen Raum mit Kochgelegenheit enthält, einen abschließbaren Eingang und den Zugang zur Wasserversorgung, Ausguss und Toilette bietet.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

30)

Eventuelle Differenzen zwischen dem Ergebnis für Deutschland und der Summe der Länder beruhen auf nachträglichen Ergebniskorrekturen einzelner Länder nach Aufbereitung und Veröffentlichung des Bundesergebnisses.

K039 - Wohnfläche je Einwohner [m²]

K039 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 36,7 37,2 37,9 38,4 39,0 39,5 39,8 40,1 40,5 40,8 41,2 41,6 41,9 42,2 42,5 42,8 43,0
Sachsen-Anhalt 32,7 33,4 34,4 35,3 36,1 37,1 37,8 38,4 38,9 39,3 39,6 40,1 40,6 41,2 41,6 42,0 42,4
Definition

Der Indikator gibt an, wie viel Quadratmeter Wohnraum einer Person in einer Region durchschnittlich als Wohnraum zur Verfügung stehen.

Die Wohnfläche ist die Gesamtheit der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu einer Wohneinheit gehören. Zur Wohnfläche gehören die Flächen von Wohn- und Schlafräumen, Küchen und Nebenräumen. Raumteile mit einer lichten Höhe von 1 - 2 m werden nur mit halber Fläche, unter 1 m gar nicht angerechnet. Balkone werden mit einem Viertel ihrer Fläche berücksichtigt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K041 - Anteil der Verkehrsfläche an der Bodenfläche [%]

K041 31) 1996 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 4,7 4,8 4,8 4,8 4,9 4,9 4,9 4,9 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0
Sachsen-Anhalt 3,6 3,7 3,7 3,7 - 3,7 3,7 3,7 3,8 3,8 3,8 3,8 3,8
Definition

Die Verkehrsfläche wird als Anteil der Bodenfläche insgesamt angegeben.

Verkehrsflächen sind unbebaute Landflächen, die dem Straßen-, Schienen-, Luft- oder Wasserverkehr dienen. Dazu zählen auch Brücken, Geh- und Radwege, Schutz-, Trenn-, Park- oder Seitenstreifen, Böschungen und Gräben.

31)

Bedingt durch Umstellungsprozesse bei der Datenerhebung können einige Berichtsjahre nicht dargestelllt werden. Veränderte Werte resultieren sowohl aus einer tatsächlichen Nutzungsumwidmung, als auch aus einer veränderten Nutzungsartenzuordnung.

K045 - Anteil der Landwirtschaftsfläche an der Bodenfläche [%]

K045 32) 1996 2000 2004 2008 2009 2010 2011
Deutschland 54,1 53,5 53,0 52,5 52,4 52,3 52,3
Sachsen-Anhalt 63,2 62,7 62,7 62,1 62,0 61,8 61,7
Definition

Die Landwirtschaftsfläche wird zur gesamten Bodenfläche ins Verhältnis gesetzt.

Zur Landwirtschaftsfläche gehören alle unbebauten Flächen, die dem Ackerbau, der Wiesen- und Weidewirtschaft, dem Gartenbau, dem Obstbau oder dem Weinbau dienen, ferner die unkultivierten Moor- und Heideflächen, Brachland sowie unbebaute Flächen landwirtschaftlicher Betriebe (landwirtschaftliche Betriebsfläche).

Nach dem Belegenheitsprinzip werden alle Nutzungsarten der Gemeinde zugerechnet, in der sie liegen.

32)

Bedingt durch Umstellungsprozesse bei der Datenerhebung können einige Berichtsjahre nicht dargestelllt werden. Veränderte Werte resultieren sowohl aus einer tatsächlichen Nutzungsumwidmung, als auch aus einer veränderten Nutzungsartenzuordnung.

K055 - Verbraucherinsolvenzen je 100 000 Einwohner über 18 Jahren

K055 33) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 15,7 19,8 31,9 49,8 72,6 101,5 141,9 154,2 143,7 148,0 159,0 150,5
Sachsen-Anhalt 8,5 17,3 21,4 37,5 71,9 120,6 179,8 198,3 172,4 167,9 170,7 170,1
Definition

Verbraucherinsolvenzverfahren sind vereinfachte Insolvenzverfahren und sollen einen gerechten Ausgleich zwischen zahlungsunfähigen und verschuldeten Schuldnern und ihren Gläubigern schaffen. Dazu tritt der Schuldner innerhalb einer sogenannten Wohlverhaltensphase den pfändbaren Teil seines Einkommens an einen Treuhänder ab. Die Wohlverhaltensphase dauert mindestens sechs Jahre. Danach wird dem überschuldeten Verbraucher die Restschuld erlassen.


Der Indikator gibt das Verhältnis von Verbraucherinsolvenzen zur Bevölkerung (über 18 Jahren) an.


Unter Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

 

Bis zum Jahr 2001 mussten die Gerichtskosten komplett von den Betroffenen getragen werden. Eine Gesetzesänderung räumt ab 2002 die Stundungsmöglichkeit der Gerichtskosten ein.


33)

Abweichungen zu anderen Veröffentlichungen ergeben sich im Fall von Sachsen-Anhalt durch nachträgliche Korrekturen. Diese sind auch nicht in das Bundesergebnis eingeflossen.

L101 - Interne FuE-Aufwendungen je sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Wirtschaftssektors [€€]

L101 1999 2001 2003 2005 2007 2009
Deutschland 1 227 1 310 1 414 1 480 1 606 1 658
Sachsen-Anhalt 204 180 171 224 240 289
Definition

Die FuE-Ausgaben werden zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigen im Wirtschaftssektor (WZ 2003 = WZ A-O bzw. WZ 2008 = WZ A-S) in Relation gesetzt.

Der Indikator erfasst alle internen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE), die von Unternehmen und Institutionen getätigt werden, deren Haupttätigkeit in der Produktion und im Absatz von Gütern und Dienstleistungen besteht. Dazu zählen auch FuE-Ausgaben von Organisationen ohne Erwerbszweck, so genannte Institutionen für Gemeinschaftsforschung. Nicht ausgewiesen werden externe Aufwendungen, die als Auftragforschung an Andere übergeben werden.

L102 - Patente je 100 000 Einwohner (Patentintensität)

L102 34) 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 52,0 54,7 58,3 62,1 63,8 63,5 61,2 62,5 63,7 58,7 58,4 59,1 60,0 57,8 57,8 56,7
Sachsen-Anhalt 15,1 16,1 15,5 15,4 17,0 15,7 14,6 19,4 16,5 14,8 14,0 13,9 15,3 13,1 14,2 13,3
Definition

Die so genannte Patentintensität setzt die Anzahl der jährlichen Patentanmeldungen in Bezug zur Einwohnerzahl.

Ein Patent ist das Recht am Eigentum für technische Erfindungen, es ermöglicht seinem Inhaber die exklusive wirtschaftliche Verwertung innerhalb eines bestimmten Gebiets für den Zeitraum von maximal 20 Jahren.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

34)

Bedingt durch die Reform des Patentzusammenarbeitsvertrages (Patent Cooperation Treaty PCT) sind die Werte ab 2004 mit denen der Vorjahre nicht direkt vergleichbar. Der internationale Patentzusammenarbeitsvertrag ermöglicht ein zentralisiertes Anmelde- und Rechercheverfahren. Mit einem einzigen Antrag kann der Anmelder Patentschutz in mehreren PCT-Mitgliedsstaaten beantragen. Die jeweiligen nationalen Ämter sind zuständig für Prüfung und Erteilung.

Mit der Jahresstatistik 2011 hat das Deutsche Patent- und Markenamt das neue System DPMAstatistik eingeführt. Die damit einhergehende Dynamik der Daten führt zu Abweichungen zu vorher veröffentlichten Zahlen.

L103 - Verkehrsleistung des Öffentlichen Personennahverkehrs ÖPNV je Einwohner [Personenkilometer]

L103 35) 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Deutschland 1 145 1 194 1 211 1 222 1 243 1 267 1 272 1 296
Sachsen-Anhalt 650 661 682 722 685 694 695 664
Definition

Die Beförderungsleistung wird in Relation zur Einwohnerzahl angegeben.

Zur Bestimmung der Verkehrsleistung des Öffentlichen Personennahverkehrs wird die Beförderungsleistung von im Liniennahverkehr mit Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen und im Gelegenheitsnahverkehr mit Omnibussen zurückgelegten Personenkilometern herangezogen. Die Beförderungsleistung errechnet sich durch Multiplikation von beförderten Personen mit den von ihnen zurückgelegten Fahrtweiten in Kilometer.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

35)

Die Beförderungsleistungen werden dem Bundesland zugeordnet, in dem die auskunftspflichtigen Unternehmen Ihren Hauptsitz haben.

 

L104 - Primärenergieverbrauch je Einwohner [GJ]

L104 36) 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 187,8 182,7 177,7 176,3 174,2 174,7 180,1 178,1 177,0 174,5 175,2 178,3 174,9 176,9 176,9 176,5 180,1 172,6 175,1 165,3 173,9
Sachsen-Anhalt 249,8 174,7 158,8 151,7 155,9 159,0 160,2 152,0 166,4 165,3 168,2 171,5 174,2 180,8 180,7 197,7 206,4 204,0 209,3 209,9 -
Definition

Der Primärenergieverbrauch wird in Relation zur Einwohnerzahl dargestellt.

Der Primärenergieverbrauch ergibt sich von der Entstehungsseite aus der Summe der im Land gewonnenen Primärenergieträger, den Bestandsveränderungen sowie dem Saldo aus Bezügen und Lieferungen.

Bei den Primärenergieträgern handelt es sich um Energieträger, die keiner Umwandlung unterworfen wurden. Das sind Stein- und Braunkohlen (roh), Hartbraunkohle, Erdöl, Erdgas, Grubengas, die erneuerbaren Energieträger (z.B. Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie) sowie die Kernenergie.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

36)

entspricht 1 TJ je 1 000 Einwohner

L105 - Endenergieverbrauch je Einwohner [GJ]

L105 37) 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 119,4 117,1 113,2 113,7 111,9 114,2 118,3 116,2 115,3 113,3 112,4 114,8 111,9 113,4 112,5 110,7 112,9 106,9 111,5 105,8 113,9
Sachsen-Anhalt 174,1 124,3 108,7 112,6 106,5 107,1 103,9 94,5 91,0 98,0 101,1 106,1 106,6 108,9 111,7 118,0 125,0 121,4 124,0 123,8 -
Definition

Der Endenergieverbrauch wird ins Verhältnis zu 1 000 Einwohnern gesetzt.

Der Endenergieverbrauch bezeichnet die Summe der zur unmittelbaren Erzeugung von Nutzenergie verwendeten Primär- und Sekundärenergieträger. Er stellt die letzte Stufe der Energieverwendung in der Energiebilanz dar, obwohl energetisch und energieökonomisch noch die Nutzenergiestufe und die Energiedienstleistungen folgen.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

37)

entspricht 1 TJ je 1 000 Einwohner

L106 - Kohlendioxidemissionen je Einwohner [t]

L106 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 12,3 11,8 11,2 11,0 10,7 10,7 10,9 10,5 10,4 10,1 10,1 10,3 10,2 10,1 10,0 9,8 9,8 9,6 9,6 9,0 9,3
Sachsen-Anhalt 17,6 13,4 11,4 10,0 9,5 9,2 9,4 9,3 9,4 10,1 10,0 10,3 10,7 11,1 10,8 11,2 11,3 10,9 11,3 11,3 -
Definition

Die Kohlendioxidemissionen werden um die Einwohnerzahl bereinigt dargestellt.

Die Gesamtmenge des in einem Land emittierten CO2 kann der Quellenbilanz entnommen werden. Bei der Quellenbilanz handelt es sich um eine auf den Primärenergieverbrauch eines Landes bezogene Darstellung der Emissionen, unterteilt nach den Emissionsquellen Umwandlungsbereich und Endenergieverbrauch. Die Quellenbilanz ermöglicht Aussagen über die Gesamtmenge des im Land emittierten Kohlendioxids, wegen des Stromaußenhandels sind jedoch keine direkten Rückschlüsse auf das Verbrauchsverhalten der Endenergieverbraucher und den dadurch verursachten Beitrag zu den CO2-Emissionen eines Landes möglich.

Kohlendioxid (CO2) ist natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre. Insbesondere durch die Verbrennung fossiler Energieträger wird Kohlendioxid in großen Mengen an die Umwelt abgegeben.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

L107 - Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch [%]

L107 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 3,1 3,1 3,7 3,9 4,2 4,5 4,1 4,3 4,7 5,4 6,4 6,7 7,8 7,5 9,2 10,2 11,6 14,3 15,1 16,4 17,1
Sachsen-Anhalt . . . . . . . . . . 4,6 6,4 10,2 13,9 15,8 18,9 22,9 34,3 39,0 42,3 .
Definition

Der Indikator gibt den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen am Bruttostromverbrauch wieder.

Erneuerbare Energieträger sind Energiequellen, die nach menschlichen Zeitbegriffen unerschöpflich sind. Dazu zählen Klär- und Deponiegas, Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Biomasse, Geothermie und Umgebungswärme.

Gemäß Artikel 2 der Richtlinie 2001/77/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2001 wird der Begriff Stromverbrauch wie folgt definiert: "die inländische Stromerzeugung, einschließlich Eigenerzeugung, zuzüglich Einfuhren, abzüglich Ausfuhren" (S. 6). Der Bruttostromverbrauch der Länder kann durch Addition von Primärenergieverbrauch und Umwandlungsausstoß der Stromspalte ermittelt werden.

L108 - Anteil erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung [%]

L108 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland 3,6 3,2 3,8 4,0 4,4 4,7 4,2 4,4 4,7 5,2 6,6 6,6 7,9 7,5 9,2 10,2 11,2 13,7 14,5 15,9 16,4
Sachsen-Anhalt . . . . . . . . . . 5,8 7,5 10,9 13,7 16,2 19,2 22,2 30,7 32,7 33,1 .
Definition

Der Indikator stellt den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern an der Bruttostromerzeugung insgesamt dar.

Unter Bruttostromerzeugung versteht man die innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit erzeugte elektrische Arbeit gemessen an den Generatorklemmen.

Erneuerbare Energieträger sind Energiequellen, die nach menschlichen Zeitbegriffen unerschöpflich sind. Dazu zählen Klär- und Deponiegas, Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Biomasse, Geothermie und Umgebungswärme.

L109 - Wohneigentumsquote [%]

L109 38) 1998 2003 2008
Deutschland 40,3 43,0 43,2
Sachsen-Anhalt 29,1 36,0 38,2
Definition

Unter der Wohneigentumsquote versteht man das Verhältnis der Haushalte, die im Wohneigentum leben zur Gesamtheit aller Haushalte.

Haushalte sind gemeinsam wirtschaftende Gruppen von verwandten oder anderweitig persönlich verbundenen Personen. Auch eine allein wirtschaftende Einzelperson mit eigenem Einkommen kann einen Haushalt bilden.

38)

Die Angaben entstammen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), einer Quotenstichprobe, bei der freiwillig ca. 0,2 % aller privaten Haushalte Auskunft über ihre Einnahmen und Ausgaben, die Vermögensbildung, die Ausstattung mit Gebrauchsgütern und ihre Wohnsituation geben.

K001 - Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen [%] 

K001 39) 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 16,7 15,7 17,7 20,3 20,4 20,3 20,2 19,7 19,6 20,5 20,3 20,2 18,3 15,9 13,9 13,6 12,5 11,6 11,5
Definition

Die Arbeitslosenquote gibt den prozentualen Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen wieder.

Zu den zivilen Erwerbspersonen zählen die sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigten, Selbstständige, Beamte, mithelfende Familienangehörige und Arbeitslose.

Arbeitslose sind Arbeitssuchende im Alter von 15 Jahren bis zum Erreichen der  Regelaltersgrenze, die beschäftigungslos sind und eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich suchen. Als arbeitslos gilt, wer eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben kann und darf und den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung steht und sich dort persönlich gemeldet hat. Teilnehmer/-innen an den Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind demnach nicht arbeitslos.

39)

Zum Januar 2009 hat die Bundesagentur für Arbeit die Systematik zur Berechnung von Arbeitslosenquoten umgestellt von Quoten, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen zu Quoten, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Arbeitslosenquoten nach der neuen Kreisstruktur liegen erst ab 2008 vor.

K002 - Arbeitslosenquote der 15- bis unter 25-Jährigen bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen [%]

K002 40) 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 12,9 12,9 10,9 10,1 10,2
Definition

Die Arbeitslosenquote der Jüngeren gibt den prozentualen Anteil der Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren an allen zivilen Erwerbspersonen gleichen Alters wieder.

Zu den Erwerbspersonen zählen die sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigten, Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und Arbeitslose.

Arbeitslose sind Arbeitssuchende, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, die beschäftigungslos sind und eine versicherungspflichtige Beschäftigung im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich suchen. Als arbeitslos gilt, wer eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben kann und darf und den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung steht und sich dort persönlich gemeldet hat. Teilnehmer/-innen an den Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind demnach nicht arbeitslos.

40)

Zum Januar 2009 hat die Bundesagentur für Arbeit die Systematik zur Berechnung von Arbeitslosenquoten umgestellt von Quoten, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen zu Quoten, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen. Arbeitslosenquoten nach der neuen Kreisstruktur liegen erst ab 2008 vor.

 

K003 - Arbeitsplatzdichte (Erwerbstätige bezogen auf 1 000 Personen im erwerbsfähigen Alter)

K003 41) 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Sachsen-Anhalt 606,9 596,0 586,4 588,6 586,0 581,5 579,6 577,5 576,5 585,1 586,7 604,3 626,2 646,1 656,7
Definition

Die Arbeitsplatzdichte gibt das Verhältnis von Erwerbstätigen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter innerhalb einer Region an.

Erwerbstätige sind Personen, die in einem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis stehen, freiberuflich bzw. selbstständig sind oder als mithelfende Familienangehörige tätig sind. Unerheblich ist dabei, welche Arbeitszeit abgeleistet oder in welchem Umfang aus dieser Tätigkeit der Lebensunterhalt bestritten wird. Nach dem Inlandskonzept werden alle Erwerbstätigen am Arbeitsort gezählt. Das bedeutet, dass sowohl alle Personen, die in der jeweiligen Region wohnen und arbeiten erfasst werden, als auch außerhalb Wohnhafte, die zum Arbeiten einpendeln.

Unter Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben und zwischen 15 und unter 65 Jahren alt sind.

41)

Da die Berechnung der Kreisergebnisse erst nach Vorliegen des Länderergebnisses für Sachsen-Anhalt erfolgt, kann es zu Abweichungen zwischen dem ausgewiesenen Länderergebnis für Sachsen-Anhalt und dem Wert für Sachsen-Anhalt aus der Kreisdarstellung kommen. In diesem Fall ist der für Sachsen-Anhalt in der Länderrechnung ausgewiesene Wert das Ergebnis nach aktuellem Berechnungsstand. Die Kreisdaten und damit auch die darin enthaltene Summe für Sachsen-Anhalt beruhen dann noch auf dem vorhergehenden Berechnungsstand und werden kurzfristig aktualisiert.

Momentan führt der Arbeitskreis "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" die Revision 2011 durch. Anlass hierfür ist hauptsächlich die Implementierung der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Erste revidierte Kreisergebnisse sind Ende 2012 zu erwarten.

K004 - Bevölkerungsdichte (Einwohner je km²)

K004 42) 1992 1994 1996 1997 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 137 135 133 132 128 126 125 123 122 121 119 118 116 115 114 113
Definition

Die Bevölkerungsdichte gibt die Zahl der Personen mit Hauptwohnsitz im jeweiligen Gebiet, bezogen auf 1 km2 seiner Fläche (Hektargenauigkeit) an.

Unter Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

42)

Bedingt durch Umstellungsprozesse bei der Datenerhebung können einige Berichtsjahre nicht dargestelllt werden.

K005 - Anteil der Bevölkerung im Alter von unter 15 Jahren an der Bevölkerung insgesamt [%]

K005 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 18,6 18,1 17,4 16,7 16,0 15,3 14,7 14,0 13,4 12,9 12,2 11,6 11,0 10,5 10,0 10,0 10,1 10,4 10,6 10,8 11,0
Definition

Der Indikator weist den Anteil von Kindern an der Gesamtbevölkerung aus.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K006 - Anteil der Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahren an der Bevölkerung insgesamt [%]

K006 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 67,1 67,5 67,8 68,2 68,6 69,0 69,3 69,7 69,7 69,6 69,5 69,4 69,3 68,8 68,3 67,5 66,7 65,9 65,2 65,0 64,8
Definition

Der Indikator gibt Auskunft über die Entwicklung des Anteils der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter an der Gesamtbevölkerung.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K007 - Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter an der Bevölkerung insgesamt [%]

K007 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 14,3 14,5 14,8 15,1 15,4 15,7 16,0 16,3 16,9 17,5 18,3 19,0 19,7 20,7 21,6 22,5 23,1 23,7 24,2 24,2 24,3
Definition

Der Indikator beschreibt die Entwicklung des Anteils der Bevölkerung, der nicht mehr im erwerbsfähigen Alter ist, an der Gesamtbevölkerung.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K008 - Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Bevölkerung insgesamt [%]

K008 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 1,5 1,7 1,5 1,6 1,7 1,7 1,8 1,9 2,0 1,9 1,9 1,9 1,9 1,8 1,8 1,9 1,9
Definition

Die ausländische Bevölkerung wird im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ausgewiesen.

Ausländer/-innen sind Personen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, aber in Deutschland melderechtlich erfasst sind.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K009 - Geburtenüberschuss bzw. -defizit je 1 000 Einwohner

K009 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt -2,4 -6,6 -6,9 -7,3 -7,1 -6,9 -6,0 -5,0 -5,0 -4,5 -4,3 -4,4 -4,9 -5,0 -4,7 -4,9 -5,0 -4,9 -5,1 -5,6 -5,7 -5,7
Definition

Der Indikator errechnet sich als Differenz von Lebendgeborenen und Gestorbenen, gewichtet an der Gesamtbevölkerung.

Liegt die Zahl der Lebendgeborenen unter der Zahl der Gestorbenen, entsteht ein Geburtendefizit. Entsprechend liegt dann ein Geburtenüberschuss vor, wenn die Anzahl der Lebendgeborenen die der Sterbefälle übersteigt.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K010 - Wanderungssaldo je 1 000 Einwohner

K010 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt -8,9 -7,5 -5,2 -6,7 -5,1 -6,4 -7,2 -7,7 -5,2 -3,3 -3,6
Definition

Der Wanderungssaldo wird in Bezug auf 1 000 Einwohner angegeben.

Wanderungen bezeichnen den Ein- oder Auszug in oder aus der alleinigen bzw. Hauptwohnung über die Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenze hinweg. Der Wanderungssaldo ist die Differenz aus Zu- und Fortzügen. Er äußert sich als Wanderungsgewinn oder -verlust.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K011 - Anteil der Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss an der gleichaltrigen Bevölkerung [%]

K011 43) 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 13,6 12,1 12,6 12,1 11,3
Definition

Die Kennziffer dokumentiert die Relation von Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss und der gleichaltrigen Bevölkerung.

Zu den Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss zählen:

o    Schulabgänger/-innen mit Abgangszeugnis, die die Schule nach Vollendung der Vollzeitschulpflicht verlassen
o    Förderschüler/-innen, die einen Abschluss der Schule für Lernbehinderte erhalten
o    Abgänger/-innen der Schule für Geistigbehinderte

Die Berechnung der Indikatorwerte erfolgt mit Hilfe des Quotensummenverfahrens: Pro Geburtsjahrgang werden Quoten aus den Abgänger- und den entsprechenden Bevölkerungszahlen ermittelt. Im zweiten Schritt werden die Quoten aller Geburtsjahrgänge aufaddiert.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

43)

Anteil der Schulabgänger/-innen im Abgangsjahr an der gleichaltrigen Bevölkerung zum 31.12. des Vorjahres

K012 - Anteil der Absolvent(en)/-innen mit allgemeiner Hochschulreife an der gleichaltrigen Bevölkerung [%]

K012 44) 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 29,9 29,3 25,7 27,9 30,9
Definition

Die Kennziffer dokumentiert die Relation von Absolventen(en)/-innen mit Hochschulreife und der gleichaltrigen Bevölkerung.

Unter allgemeiner Hochschulreife versteht man den höchsten Abschluss einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schule in Deutschland, der zur Aufnahme eines Hochschulstudiums berechtigt.

Die Berechnung der Indikatorwerte erfolgt mit Hilfe des Quotensummenverfahrens: Pro Geburtsjahrgang werden Quoten aus den Absolventen- und den entsprechenden Bevölkerungszahlen ermittelt. Im zweiten Schritt werden die Quoten aller Geburtenjahrgänge aufaddiert.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

44)

Anteil der Absolvent(en)/-innen im Abgangsjahr an der gleichaltrigen Bevölkerung zum 31.12. des Vorjahres.

K013 - Betreuungsquote der unter 3-Jährigen [%]

K013 45) 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 50,2 51,8 52,7 55,1 55,9 56,1 57,5
Definition

Die Betreuungsquote gibt den Anteil der in Tageseinrichtungen oder von Tagespflegepersonen betreuten Kinder bis unter 3 Jahren an allen Kindern entsprechenden Alters an.

45)

ohne Doppelzählungen, d.h. Kinder in öffentlich geförderter Kindertagespflege, die zusätzlich eine Einrichtung der Kindertagesbetreuung besuchen, werden nur einmal erfasst

K014 - Betreuungsquote der 3- bis unter 6-Jährigen [%]

K014 46) 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 91,3 93,0 93,7 94,4 94,4 95,1 95,6
Definition

Die Betreuungsquote gibt den Anteil der in Tageseinrichtungen oder von Tagespflegepersonen betreuten Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren an.

46)

ohne Doppelzählungen, d.h. Kinder in öffentlich geförderter Kindertagespflege, die zusätzlich eine Einrichtung der Kindertagesbetreuung oder eine Ganztagsschule besuchen, werden nur einmal erfasst

K015 - Berufstätige Ärzt(e)/-innen je 10 000 Einwohner

K015 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 28 29 29 30 30 31 31 31 32 33 33 33 34 34 35 35 36
Definition

Der Indikator gibt die Anzahl der berufstätigen Ärzt(e)/-innen in Bezug zu 10 000 Einwohnern an.

Ärzt(e)/-innen sind Heilbehandler/-innen und Sachverständige auf dem Gebiet des Gesundheitswesens mit staatlicher Approbation. Berufstätige Ärzt(e)/-innen üben ihren Beruf in einer Niederlassung, einem Krankenhaus, bei Behörden und öffentlich-rechtlichen Körperschaften oder in sonstiger ärztlicher Tätigkeit aktuell aus. Der Ärztekammer als zuständigem Organ gehören jedoch auch Ärzt(e)/-innen an, die berufsfremd tätig, arbeitslos bzw. arbeitsunfähig sind oder sich im Ruhestand sowie im Erziehungsurlaub befinden.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K016 - Krankenhausbetten je 1 000 Einwohner

K016 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 7,0 6,9 7,0 6,9 6,9 6,9 6,9 6,9 6,9 6,9 7,0 7,0 7,1
Definition

Die Bettendichte setzt die in Krankenhäusern im Jahresdurchschnitt betriebsbereit aufgestellten Betten ins Verhältnis zu 1 000 Einwohnern.

Die Anzahl aufgestellter Betten umfasst alle Krankenhausbetten, die regulär unterhalten, mit Personal ausgestattet und unmittelbar für die Versorgung eingewiesener Patient(en)/-innen verfügbar sind. Ausgenommen sind Betten der teilstationären Versorgung, Betten in Untersuchungs- und Funktionsräumen sowie Betten gesunder Neugeborener.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K017 - Pflegequote (Pflegebedürftige je 10 000 Einwohner)

K017 47) 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011
Sachsen-Anhalt 251,5 269,5 289,5 306,2 334,7 342,4 380,5
Definition

Die so genannte Pflegequote gibt Aufschluss darüber, wie viele Personen je 10 000 Einwohner als pflegebedürftig gelten.

Als pflegebedürftig im Sinne des SGB XI gelten Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Erkrankung mindestens 6 Monate nicht in der Lage sind, die regelmäßig wiederkehrenden Tätigkeiten des täglichen Lebens auszuführen und denen von der Pflegekasse oder einem privaten Versicherungsunternehmen eine Pflegestufe zugewiesen wurde. Leistungsempfänger/-innen der Pflegeversicherung sind in stationären Pflegeeinrichtungen untergebracht, werden von ambulanten Pflegediensten betreut oder sind Empfänger/-innen von ausschließlichem bzw. kombiniertem Pflegegeld.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

47)

Die Anzahl der Pflegebedürftigen ist ab dem Jahr 2009 ist nur noch eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar, da bei der Ermittlung der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen die teilstationär Versorgten nicht mehr zusätzlich addiert werden. Diese erhalten in der Regel parallel auch Pflegegeld und/oder ambulante Sachleistungen und sind somit bereits in der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen berücksichtigt.

K018 - Pflegeheimplätze je 10 000 Einwohner

K018 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011
Sachsen-Anhalt 74,1 79,9 86,5 96,3 106,4 117,1 126,9
Definition

Der Indikator gibt an, wie viele Pflegeheimplätze in stationären Pflegeeinrichtungen 10 000 Einwohnern zur Verfügung stehen.

Bei stationären Pflegeeinrichtungen handelt es sich um selbstständig wirtschaftende Einrichtungen, die aufgrund eines Versorgungsvertrags nach SGB XI Pflegebedürftige ganz- oder halbtags versorgen. Pflegeheime bieten Pflegeplätze für stationäre Lang- und Kurzzeitpflege sowie Tages- und Nachtpflege an.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K019 - Verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner [€€]

K019 48) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Sachsen-Anhalt 6 914 8 314 9 526 10 369 11 250 11 769 11 987 12 211 12 732 13 085 13 476 13 635 13 886 14 022 14 177 14 422 14 604 15 274 15 568
Definition

Das Verfügbare Einkommen je Einwohner entspricht dem Einkommen, das einem Einwohner einer Region letztendlich zufließt und für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Das Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte ergibt sich dadurch, dass dem Primäreinkommen (Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen) einerseits die monetären Sozialleistungen und sonstigen laufenden Transfers hinzugefügt werden, die die privaten Haushalte überwiegend von Seiten des Staates empfangen; abgezogen werden dagegen andererseits Einkommens- und Vermögenssteuern, Sozialbeiträge und sonstige laufende Transfers, die von privaten Haushalten zu leisten sind.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

 

48)

einschließlich private Organisationen ohne Erwerbszweck

Da die Berechnung der Kreisergebnisse erst nach Vorliegen des Länderergebnisses für Sachsen-Anhalt erfolgt, sind zwischenzeitlich die Werte für Sachsen-Anhalt und seine Kreise nicht passfähig. In diesem Fall beruht das Ergebnis für Sachsen-Anhalt am aktuellen Rand sowie der letzten Jahre zuvor auf dem aktuellen Berechnungsstand. Die Kreisdaten für Sachsen-Anhalt basieren noch auf dem vorhergehenden Berechnungsstand und werden kurzfristig aktualisiert.

Derzeit wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder die Revision 2011 durchgeführt. Diese dient hauptsächlich der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Die Revision der Zeitreihenergebnisse für Kreise ist noch nicht abgeschlossen.

 

K020 - Arbeitslose Empfänger/-innen von ALG II je 1 000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter

K020 49) 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 86,9 79,4 76,9 71,0 67,6
Definition

Das Arbeitslosengeld II wird durch das SGB II geregelt und ist eine steuerfinanzierte Fürsorgeleistung, die im Falle fehlender Möglichkeiten zur Selbsthilfe gewährt wird. Die Höhe der Leistungen orientiert sich nicht am vorherigen Entgelt aus der Erwerbstätigkeit, sondern an einem pauschalierten Bedarf des Leistungsberechtigten bzw. der Bedarfsgemeinschaft. Die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende sind darauf ausgerichtet, Bedürftigen die Wiedereingliederung auf dem Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Der Indikator dokumentiert die Entwicklung der Anzahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II in Relation zur erwerbsfähigen Bevölkerung.

Unter Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben und zwischen 15 und unter 65 Jahren alt sind.

49)

Jahresdurchschnittsbestand an Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II

K021 - Erwerbstätige ALG II-Empfänger/-innen mit einem Bruttoeinkommen von mehr als 800 Euro je 1 000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter

K021 50) 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 15,4 14,9 13,8 13,4 13,0
Definition

Der Indikator weist erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit verfügbarem Einkommen aus Erwerbstätigkeit im Verhältnis zu 1 000 Einwohnern im erwerbsfähigen Alter aus.

Erwerbstätige ALG II-Empfänger sind erwerbsfähige hilfebedürftige Leistungsbezieher in der Grundsicherung, die darüber hinaus über ein Erwerbseinkommen aus Vollzeittätigkeit verfügen. Dazu zählen auch Auszubildende oder Teilnehmer von Eingliederungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Die Hilfebedürftigkeit kann durch niedrigen Lohn und/oder die Familiengröße sowie die Höhe der Wohnkosten verursacht sein. Eine Vollzeitbeschäftigung wird in den Fällen unterstellt, in denen das Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit den Betrag von 800 Euro überschreitet.

Unter Einwohnern im erwerbsfähigen Alter versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben und zwischen 15 und unter 65 Jahren alt sind.

50)

aus abhängiger Erwerbsarbeit

 

K022 - Empfänger/-innen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung je 1 000 Einwohner

K022 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 7,8 8,1 8,6 9,0 8,8 9,2 10,2
Definition

Die Empfänger/-innen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung werden in Relation zu 1 000 Einwohnern ausgewiesen.

Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten nicht erwerbsfähige Bedürftige ab dem 66. Lebensjahr sowie Bedürftige ab einem Alter von 18 Jahren, die dauerhaft erwerbsgemindert sind. Diese Form der Grundsicherung ist im 4. Kapitel SGB XII geregelt. Im Gegensatz zu anderen Leistungen der Mindestsicherung bleibt das Einkommen von Kindern oder Eltern in der Regel unberücksichtigt und bei zusammenlebenden Personen gilt keine Unterhaltsvermutung.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K023 - Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Erwerbstätigen [€€]

K023 51) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 15 874 22 698 28 598 32 340 33 858 35 809 37 711 38 370 39 485 40 892 42 331 44 787 45 703 46 937 47 902 49 545 51 254 51 916 49 976 51 470
Definition

Den Quotient aus nominalem Bruttoinlandsprodukt und der Anzahl der Erwerbstätigen (Selbstständige sowie Arbeitnehmer/-innen) bezeichnet man als Wirtschaftsleistung.

Das Bruttoinlandsprodukt stellt den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes in einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen dar.

Das BIP entspricht der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche gemindert um die Gütersubventionen und gemehrt um die Gütersteuern.

51)

in jeweiligen Preisen

mindestens die letzten 3 Jahre sind vorläufig

Da die Berechnung der Kreisergebnisse erst nach Vorliegen des Länderergebnisses für Sachsen-Anhalt erfolgt, sind zwischenzeitlich die Werte für Sachsen-Anhalt und seine Kreise nicht passfähig. In diesem Fall beruht das Ergebnis für Sachsen-Anhalt am aktuellen Rand sowie die letzten Jahre zuvor auf dem aktuellen Berechnungsstand. Die Kreisdaten für Sachsen-Anhalt basieren noch auf dem vorhergehenden Berechnungsstand und werden kurzfristig aktualisiert.

Derzeit wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder die Revision 2011 durchgeführt. Diese dient hauptsächlich der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Die Revision der Zeitreihenergebnisse für Kreise ist noch nicht abgeschlossen.

K024 - Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer [€€]

K024 52) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 13 031 17 459 20 048 21 499 22 969 23 449 23 733 23 963 24 405 24 693 25 036 25 467 25 869 26 127 26 331 26 686 26 735 27 500 27 900 28 397
Definition

Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst sämtliche Geld- und Sachleistungen, die den innerhalb eines Wirtschaftsgebietes beschäftigten Arbeitnehmern aus den Arbeits- oder Dienstverhältnissen zugeflossen sind. Das Arbeitnehmerentgelt setzt sich zusammen aus den Bruttolöhnen und -gehältern sowie den tatsächlichen und unterstellten Sozialbeiträgen der Arbeitgeber.

Zu den beschäftigten Arbeitnehmern zählen Beschäftigte, Beamt(e)/-innen, Richter/-innen, Berufssoldat(en)/-innen, Soldat(en)/-innen auf Zeit, Wehr- und Zivildienstleistende, Auszubildende, Praktikant(en)/-innen sowie Volontär(e)/-innen, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehen und diese Tätigkeit hauptsächlich ausüben.

 

52)

mindestens die letzten 3 Jahre sind vorläufig

Da die Berechnung der Kreisergebnisse erst nach Vorliegen des Länderergebnisses für Sachsen-Anhalt erfolgt, sind zwischenzeitlich die Werte für Sachsen-Anhalt und seine Kreise nicht passfähig. In diesem Fall beruht das Ergebnis für Sachsen-Anhalt am aktuellen Rand sowie die letzten Jahre zuvor auf dem aktuellen Berechnungsstand. Die Kreisdaten für Sachsen-Anhalt basieren noch auf dem vorhergehenden Berechnungsstand und werden kurzfristig aktualisiert.

Derzeit wird in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder die Revision 2011 durchgeführt. Diese dient hauptsächlich der Umstellung auf die Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008). Die Revision der Zeitreihenergebnisse für Kreise ist noch nicht abgeschlossen.

K025 - Gewerbeanmeldungen je 10 000 Einwohner

K025 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 82,9 84,8 88,1 81,5 75,1 73,2 66,9 77,1 99,4 85,8 80,6 73,2 68,9 71,9 70,2 62,9 57,8
Definition

Die Kennziffer weist die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Verhältnis zu 10 000 Einwohnern aus.

Gewerbeanmeldungen beinhalten alle Anmeldungen von gewerblichen Unternehmen und Betrieben aufgrund der in der Gewerbeordnung festgelegten Pflicht. Danach sind nicht nur Neugründungen, sondern auch Standortverlagerungen, Rechtsform- und Besitzwechsel sowie andere Veränderungen in der Gewerbeausführung anzeigepflichtig. Die freien Berufe und die Urproduktion, wie zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, sind nicht enthalten.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K026 - Gewerbeabmeldungen je 10 000 Einwohner

K026 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 74,1 75,9 79,1 82,0 78,8 78,7 70,3 64,7 70,1 75,0 70,7 69,6 70,2 70,7 64,6 65,0 66,2
Definition

Die Kennziffer weist die Zahl der Gewerbeabmeldungen im Verhältnis zu 10 000 Einwohnern aus.

Gewerbeabmeldungen beinhalten alle Abmeldungen von gewerblichen Unternehmen und Betrieben aufgrund der in der Gewerbeordnung festgelegten Pflicht. Danach sind nicht nur Beendigungen einer selbstständigen gewerblichen Tätigkeit (Schließung), sondern auch Standortverlagerungen, Rechtsform- und Besitzwechsel sowie andere Veränderungen anzeigepflichtig. Die freien Berufe und die Urproduktion, wie zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen, sind nicht enthalten.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K027 - Unternehmensinsolvenzen je 1 000 Unternehmen

K027 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 23,1 24,6 25,2 29,6 27,6 25,7 21,3 16,7 12,5 11,4 15,1 12,1
Definition

Die so genannte Insolvenzhäufigkeit setzt die Anzahl der Insolvenzen ins Verhältnis zu 1 000 bestehenden steuerpflichtigen Unternehmen mit steuerbaren Jahresumsätzen von mehr als 17 500 EUR.

Unternehmensinsolvenzverfahren werden eingeleitet, um das Vermögen von Schuldnern, die zahlungsunfähig oder verschuldet sind, gemeinschaftlich auf die Gläubiger zu verteilen und wenn möglich eine Sanierung des Unternehmens herbeizuführen. Bei Unternehmensinsolvenzen handelt es sich um Regelinsolvenzverfahren.

K028 - Industriedichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe je 1 000 Einwohner)

K028 53) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 51,2 51,1 51,5 51,3 51,9 52,4 53,9 56,9 57,4 58,0 58,4 61,1 62,0
Definition

Die Industriedichte gibt die Relation der in der Industrie sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu 1 000 Einwohnern an.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter Industrie oder Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden sowie dem Verarbeitendem Gewerbe (WZ 2003=WZ C+D bzw. WZ 2008=WZ B+C) versteht man Betriebe, die mit der Herstellung von Waren und Dienstleistungen beschäftigt sind, die nach ihrer Fertigung als Vorleistungs-, Investitions-, Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter verwendet werden.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

53)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

K029 - Exportquote [%]

K029 54) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 15,7 18,4 20,0 19,7 21,4 23,5 25,6 27,0 28,3 26,4 26,3 26,6 26,5
Definition

Die Exportquote bezeichnet den Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt für die Industriebetriebe.

Als Umsatz insgesamt gilt unabhängig vom Zahlungseingang und Liefertermin die Summe der Rechnungsendbeträge (ohne Umsatzsteuer) der im entsprechenden Zeitraum abgerechneten Lieferungen und Leistungen an Dritte.

Der Auslandsumsatz umfasst die Erlöse für alle direkten und über Zollfreigebiete geleisteten Lieferungen und Leistungen an Empfänger, die im Ausland ansässig sind sowie Umsätze mit deutschen Exporteuren.

Zur Industrie oder Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden sowie dem Verarbeitendem Gewerbe (WZ 2003=WZ C+D bzw. WZ 2008=WZ B+C) zählen Betriebe, die mit der Herstellung von Waren und Dienstleistungen beschäftigt sind, die nach ihrer Fertigung als Vorleistungs-, Investitions-, Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter verwendet werden.

Unter einem Betrieb versteht man ein an einem räumlich festgestellten Ort gelegenes Unternehmen oder Teil eines Unternehmens.

54)

Ab 2008 auf der Grundlage der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008); abweichende Werte für Sachsen-Anhalt im Ländervergleich für das Berichtsjahr 2008 resultieren daher, dass die Umstellung auf WZ 2008 erst für das Berichtsjahr 2009 erfolgt

K030 - Industrieinvestitionen je Beschäftigten [€€]

K030 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 13 091 11 733 11 634 12 739 14 267 13 122 12 626 14 506 15 445 13 793 10 666 10 958
Definition

Das Verhältnis von Investitionen zur Zahl der Beschäftigten bezeichnet man auch als Investitionsintensität.

Unter Investitionen versteht man die im Geschäftsjahr aktivierten Bruttozugänge an erworbenen und selbsterstellten Sachanlagen, d.h. Ersatz- und Neuinvestitionen (einschließlich aktivierbarer Großreparaturen und geringwertiger Wirtschaftsgüter, soweit aktiviert, sowie selbsterstellte und im Bau befindliche Anlagen). Dazu zählen auch so genannte Leasinggüter, die beim Leasingnehmer zu aktivieren sind (Finanzierungsleasing).

Beschäftigte sind die tätigen Personen, die bei Betrieben von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden am 30.09. in einem Arbeitsverhältnis stehen.

K031 - Baugewerbedichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Baugewerbe je 1 000 Einwohner)

K031 55) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 42,0 36,7 32,0 29,7 27,9 24,8 24,6 24,5 24,9 24,9 25,8 26,4 26,1
Definition

Die Baugewerbedichte gibt das Verhältnis der in dieser Branche sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu 1 000 Einwohnern wieder.

Das Baugewerbe (WZ 2003=WZ F bzw. WZ 2008=WZ F) umfasst Betriebe, die hauptsächlich Leistungen im Bereich der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken erbringen.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

55)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

K032 - Dienstleistungsdichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner)

K032 56) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 210,6 209,9 209,3 207,4 204,5 201,2 205,1 209,2 214,2 216,8 221,4 225,1 226,4
Definition

Die Dienstleistungsdichte gibt an, wie viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner tätig sind.

Zum Dienstleistungsbereich (WZ 2003=WZ G bis Q bzw. WZ 2008=WZ G bis U) gehören Unternehmen, die nicht dem Produzierenden Gewerbe, der Land- und Forstwirtschaft oder der Fischerei zuzurechnen sind, da sie keine materiellen Güter produzieren, sondern Leistungen gegen Entgelt anbieten.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

56)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.

K033 - Betriebsdichte (Anzahl der Betriebe je 10 000 Einwohner)

K033 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 365 370 374 373 377
Definition

Die Betriebsdichte gibt das Verhältnis der Anzahl der im Bezugsjahr aktiven Betriebe zur Einwohnerzahl an.

Als Betrieb gilt ein an einem räumlich festgestellten Ort gelegenes Unternehmen oder ein Teil eines Unternehmens (z.B. Fabrikations-/Werkstätte, Werk, Lager). An diesem Ort oder von diesem Ort werden Wirtschaftstätigkeiten ausgeübt, für die - mit Ausnahmen - eine oder mehrere Personen (ggf. auch nur als Teilzeitbeschäftigte) im Auftrag ein und desselben Unternehmens arbeiten. Ein Betrieb untersteht immer einem einzigen Unternehmen.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K034 - Übernachtungsdichte (Übernachtungen je 1 000 Einwohner)

K034 57) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 2 065,2 2 135,9 2 091,4 2 234,7 2 339,8 2 419,7 2 610,9 2 702,3 2 793,4 2 848,1 2 924,5 3 043,6
Definition

Die Übernachtungsdichte gibt die Anzahl von Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mindestens neun Betten bzw. sonstigen Schlafgelegenheiten sowie auf Campingplätzen im Reiseverkehrscamping, die mehr als acht Gäste gleichzeitig vorübergehend beherbergen können, je 1 000 Einwohner wieder.

Bis einschließlich Berichtsjahr 2002 enthalten die Angaben kein Camping.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

57)

Übernachtungen bis 2002 ohne Camping, ab 2003 inklusive Camping

K035 - Anteil Sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in technologieorientierten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes 

K035 58) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 30,3 30,1 30,9 32,1 32,6 32,6 32,8 33,7 34,8 39,4 39,7 39,4 40,7 40,0
Definition

Die Beschäftigten in Unternehmen mit der entsprechenden Wirtschaftszweigzugehörigkeit werden zur Gesamtzahl der im Verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ins Verhältnis gesetzt.

Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.

Unter technologieorientierten Branchen (WZ 2003=WZ-Nr.: 24, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35.2, 35.3, 35.9 bzw. WZ 2008=WZ-Nr.: 20, 21, 26, 27, 28, 29, 30, 32, 33) im Verarbeitenden Gewerbe (WZ 2003=WZ D bzw. WZ 2008=WZ C) versteht man Wirtschaftszweige, die durch eine hohe Intensität der Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung gekennzeichnet sind.

58)

Stichtag: 30.06.

Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar

Der Anstieg des Wertes zwischen den Jahren 2010 und 2011 im Altmarkkreis Salzwedel ist durch eine Veränderung der Wirtschaftsszweigzuordnung durch die Bundesagentur für Arbeit verursacht.

K036 - Pendlersaldo je 1 000 Einwohner

K036 59) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt -27,9 -31,5 -31,1 -31,1 -30,5 -31,1 -32,0 -33,5 -35,7 -34,0 -33,6 -33,4 -34,3
Definition

Der Pendlersaldo wird im Verhältnis zu 1 000 Einwohner ausgewiesen.

Der Indikator ergibt sich rein rechnerisch als Differenz zwischen den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz in der jeweiligen Region haben, jedoch in einer anderen Gegend wohnen und denen, die im jeweiligen Gebiet wohnhaft sind, aber anderenorts arbeiten.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

59)

Stichtag: 30.06

K037 - Straßennetzdichte [km]

K037 60) 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 4,7 4,7 4,8 4,8 4,9
Definition

Die Straßennetzdichte bildet das Verhältnis aus der Länge der Straßen des überörtlichen Verkehrs (Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) zu 1 000 Einwohnern. Nicht berücksichtigt wird die Länge von Gemeindestraßen.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

60)

inklusive Astlängen

K038 - Wohnungsbestand je 1 000 Einwohner

K038 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 456,7 465,9 477,8 488,6 498,3 509,1 517,8 523,7 528,1 531,3 533,4 538,3 544,1 550,4 555,7 559,8 564,2
Definition

Die Anzahl in einer Region verfügbarer Wohnungen wird in Bezug zu 1 000 Einwohnern angegeben.

Unter einer Wohnung versteht man eine Anzahl von Räumen, die eine Haushaltsführung ermöglicht, die somit zumindest eine Küche bzw. einen Raum mit Kochgelegenheit enthält, einen abschließbaren Eingang und den Zugang zur Wasserversorgung, Ausguss und Toilette bietet.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K039 - Wohnfläche je Einwohner [m²]

K039 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 32,7 33,4 34,4 35,3 36,1 37,1 37,8 38,4 38,9 39,3 39,6 40,1 40,6 41,2 41,6 42,0 42,4
Definition

Der Indikator gibt an, wie viel Quadratmeter Wohnraum einer Person in einer Region durchschnittlich als Wohnraum zur Verfügung stehen.

Die Wohnfläche ist die Gesamtheit der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu einer Wohneinheit gehören. Zur Wohnfläche gehören die Flächen von Wohn- und Schlafräumen, Küchen und Nebenräumen. Raumteile mit einer lichten Höhe von 1 - 2 m werden nur mit halber Fläche, unter 1 m gar nicht angerechnet. Balkone werden mit einem Viertel ihrer Fläche berücksichtigt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K041 - Anteil der Verkehrsfläche an der Bodenfläche [%]

K041 61) 1992 1994 1996 1997 2000 2001 2002 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 3,5 3,6 3,6 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,7 3,8 3,8 3,8 3,8 3,8
Definition

Die Verkehrsfläche wird als Anteil der Bodenfläche insgesamt angegeben.

Verkehrsflächen sind unbebaute Landflächen, die dem Straßen-, Schienen-, Luft- oder Wasserverkehr dienen. Dazu zählen auch Brücken, Geh- und Radwege, Schutz-, Trenn-, Park- oder Seitenstreifen, Böschungen und Gräben.

61)

Bedingt durch Umstellungsprozesse bei der Datenerhebung können einige Berichtsjahre nicht dargestelllt werden. Veränderte Werte resultieren sowohl aus einer tatsächlichen Nutzungsumwidmung, als auch aus einer veränderten Nutzungsartenzuordnung.

K042 - Wasserverbrauch je Einwohner und Tag [l]

K042 62) 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 92,2 90,3 91,1 89,9 89,7 90,0 90,9 90,6
Definition

Der Indikator setzt die Wasserabgabe an private Haushalte und (gewerbliche oder sonstige) Kleinverbraucher pro Tag ins Verhältnis zur Zahl der angeschlossenen Einwohner. Wegen der haushaltsüblichen Zählergröße können Gemeinden und Wasserversorgungsunternehmen beide Verbrauchergruppen nicht getrennt ausweisen.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

62)

Wasserabgabe an Letztverbraucher, darunter Haushalte und Kleinverbraucher

K043 - Wertstoffaufkommen je Einwohner [kg]

K043 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 129,3 129,6 130,5 133,2 133,0
Definition

Das Wertstoffaufkommen wird ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt.

Wertstoffe sind getrennt gesammelte Abfallbestandteile oder -fraktionen, die zur Wiederverwertung oder zur Herstellung verwertbarer Zwischen- oder Endprodukte geeignet sind. Beispiele sind Altpapier, Altmetall und Kunststoffe. Diese werden über Depotcontainer, Abholung oder über eine zentrale Sammelstelle gesammelt und getrennt.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K044 - Haus- und Sperrmüllaufkommen je Einwohner [kg]

K044 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 190,7 185,4 209,9 212,3 208,0
Definition

Das Haus- und Sperrmüllaufkommen wird ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt.

Die Kennzahl errechnet sich als Quotient aus der jährlichen an die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger abgegebenen Menge an Haus- und Sperrmüll und der Einwohnerzahl.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

 

K045 - Anteil der Landwirtschaftsfläche an der Bodenfläche [%]

K045 63) 1992 1994 1996 1997 2000 2001 2002 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 63,6 63,4 63,2 63,1 62,7 62,5 62,4 62,7 62,5 62,2 62,2 62,1 62,0 61,8 61,7
Definition

Die Landwirtschaftsfläche wird zur gesamten Bodenfläche ins Verhältnis gesetzt.

Zur Landwirtschaftsfläche gehören alle unbebauten Flächen, die dem Ackerbau, der Wiesen- und Weidewirtschaft, dem Gartenbau, dem Obstbau oder dem Weinbau dienen, ferner die unkultivierten Moor- und Heideflächen, Brachland sowie unbebaute Flächen landwirtschaftlicher Betriebe (landwirtschaftliche Betriebsfläche).

Nach dem Belegenheitsprinzip werden alle Nutzungsarten der Gemeinde zugerechnet, in der sie liegen.

63)

Bedingt durch Umstellungsprozesse bei der Datenerhebung können einige Berichtsjahre nicht dargestelllt werden. Veränderte Werte resultieren sowohl aus einer tatsächlichen Nutzungsumwidmung, als auch aus einer veränderten Nutzungsartenzuordnung.

K047a - Bereinigte Gesamteinnahmen je Einwohner [€€]: Gemeinden und Verwaltungsämter 

K047a 64) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 1 412 1 384 1 340 1 320 1 320 1 327 1 420 1 436 1 515 1 485 1 528
Definition

Die bereinigten Gesamteinnahmen werden für die Haushalte von Gemeinden einschließlich der kreisfreien Städte, Verbandsgemeinden und Verwaltungsämter dargestellt und in Relation zur Einwohnerzahl angegeben.

Die bereinigten Gesamteinnahmen sind die Summe der Einnahmen des Verwaltungshaushalts und der Einnahmen des Vermögenshaushalts ohne besondere Finanzierungsvorgänge und nach Abzug haushaltstechnischer Verrechnungen sowie Zahlungen von gleicher Ebene.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

64)

ohne Landkreisverwaltungen und Zweckverbände

 

K047b - Bereinigte Gesamteinnahmen je Einwohner [€€]: Landkreisverwaltungen 

K047b 65) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 724 723 715 690 686 807 905 898 863 899 887
Definition

Die bereinigten Gesamteinnahmen werden für die Landkreisverwaltungen dargestellt und in Relation zur Einwohnerzahl angegeben.

Die bereinigten Gesamteinnahmen sind die Summe der Einnahmen des Verwaltungshaushalts und der Einnahmen des Vermögenshaushalts ohne besondere Finanzierungsvorgänge und nach Abzug haushaltstechnischer Verrechnungen sowie Zahlungen von gleicher Ebene.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

65)

ohne Zweckverbände

K048a - Bereinigte Gesamtausgaben je Einwohner [€€]: Gemeinden und Verwaltungsämter

K048a 66) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 1 403 1 436 1 399 1 438 1 420 1 339 1 327 1 344 1 412 1 494 1 540
Definition

Die bereinigten Gesamtausgaben werden für die Haushalte von Gemeinden einschließlich der kreisfreien Städte, Verbandsgemeinden und Verwaltungsämter dargestellt und in Relation zur Einwohnerzahl angegeben.

Die bereinigten Gesamtausgaben sind die Summe der Ausgaben des Verwaltungshaushalts und der Ausgaben des Vermögenshaushalts ohne besondere Finanzierungsvorgänge und nach Abzug haushaltstechnischer Verrechnungen sowie Zahlungen von gleicher Ebene.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

66)

ohne Landkreisverwaltungen und Zweckverbände

K048b - Bereinigte Gesamtausgaben je Einwohner [€€]: Landkreisverwaltungen

K048b 67) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 736 740 742 729 733 856 932 892 834 835 852
Definition

Die bereinigten Gesamtausgaben werden für die Haushalte von Landkreisverwaltungen dargestellt und in Relation zur Einwohnerzahl angegeben.

Die bereinigten Gesamtausgaben sind die Summe der Ausgaben des Verwaltungshaushalts und der Ausgaben des Vermögenshaushalts ohne besondere Finanzierungsvorgänge und nach Abzug haushaltstechnischer Verrechnungen sowie Zahlungen von gleicher Ebene.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

67)

ohne Zweckverbände

K049 - Steuereinnahmekraft je Einwohner [€€]

K049 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 147,40 179,19 226,52 241,14 212,13 238,25 267,54 285,38 287,10 279,13 290,38 290,34 348,88 378,39 424,34 468,10 524,49 472,67 493,20 546,06 577,59
Definition

Die Steuereinnahmekraft wird je Einwohner ausgewiesen.

Die Steuereinnahmekraft der Kommunen ist die Summe der Realsteueraufbringungskraft und der Gemeindeanteile an der Einkommenssteuer und der Umsatzsteuer abzüglich der Gewerbesteuerumlage. Die Realsteueraufbringungskraft wird gemeindeweise je Steuerart errechnet durch Multiplikation des Grundbetrages mit einem für alle Gemeinden einheitlichen Landesdurchschnittshebesatz. Dieser ergibt sich durch Division der Summe der Istaufkommen aller Gemeinden mit der Summe ihrer Grundbeträge.

Realsteuern oder Objekt- bzw. Sachsteuern werden auf Vermögensgegenstände erhoben, ohne die persönlichen Verhältnisse einer Person zu berücksichtigen. Das Recht auf das Aufkommen aus den Realsteuern Gewerbesteuer und Grundsteuer haben die Gemeinden.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

K050a - Kreditmarktschulden je Einwohner [€€]: Gemeinden und Verwaltungsämter

K050a 68) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 917 937 955 979 993 975 947 907 871 848 820 762
Definition

Die Kreditmarktschulden werden für die Haushalte von Gemeinden einschließlich der kreisfreien Städte, Verbandsgemeinden und Verwaltungsämter dargestellt und in Relation zur Einwohnerzahl gesetzt.

Als Kreditmarktschulden werden alle Schulden bezeichnet, die die kommunalen Haushalte zum Zwecke der Haushaltsfinanzierung in der Regel durch Schuldscheindarlehen bei Kreditinstituten oder sonstigen inländischen und ausländischen Stellen aufgenommen haben.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

68)

ohne Landkreisverwaltungen und Zweckverbände

K050b - Kreditmarktschulden je Einwohner [€€]: Landkreisverwaltungen

K050b 69) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 393 412 427 436 444 451 450 444 435 426 402 374
Definition

Die Kreditmarktschulden werden für die Haushalte von Landkreisverwaltungen dargestellt und in Relation zur Einwohnerzahl gesetzt.

Als Kreditmarktschulden werden alle Schulden bezeichnet, die die kommunalen Haushalte zum Zwecke der Haushaltsfinanzierung in der Regel durch Schuldscheindarlehen bei Kreditinstituten oder sonstigen inländischen und ausländischen Stellen aufgenommen haben.

Unter Einwohner versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

69)

ohne Zweckverbände

Aus Anlass der Kreisneugliederung tritt der Landkreis Anhalt-Bitterfeld als Rechtsnachfolger in die Kreditverträge des aufgelösten Landkreises Anhalt-Zerbst ein.

K051a - Personalstand in Vollbeschäftigteneinheiten je 1 000 Einwohner: Gemeinden und Verwaltungsämter

K051a 70) 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 11,6 11,5 11,3 11,2 11,3
Definition

Der Personalstand in Vollbeschäftigteneinheiten wird in Relation zu 1 000 Einwohnern angegeben.

Eine Vollbeschäftigteneinheit oder ein Vollzeitäquivalent ist eine Maßeinheit für die Arbeitszeit, die dem Gegenwert eines Vollzeitbeschäftigten entspricht.

Der Personalstand erfasst alle Beschäftigten, die in einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis zu einer berichtspflichtigen Dienststelle stehen und in der Regel Gehalt, Entgelt, Vergütung oder Lohn aus den Haushaltsmitteln dieser Stelle beziehen. Zum öffentlichen Dienst im kommunalen Bereich gehören die Beschäftigten der Gemeinden einschließlich der kreisfreien Städte, Verbandsgemeinden und Verwaltungsgemeinschaften.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

 

70)

Stichtag: 30.06.

ohne Landkreisverwaltungen, Zweckverbände und Krankenhäuser

K051b - Personalstand in Vollbeschäftigteneinheiten je 1 000 Einwohner: Landkreisverwaltungen

K051b 71) 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 5,4 5,4 5,2 5,2 5,4
Definition

Der Personalstand in Vollbeschäftigteneinheiten wird in Relation zu 1 000 Einwohnern angegeben.

Eine Vollbeschäftigteneinheit oder ein Vollzeitäquivalent ist eine Maßeinheit für die Arbeitszeit, die dem Gegenwert eines Vollzeitbeschäftigten entspricht.

Der Personalstand erfasst alle Beschäftigten, die in einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis zu einer berichtspflichtigen Dienststelle stehen und in der Regel Gehalt, Entgelt, Vergütung oder Lohn aus den Mitteln dieser Stelle beziehen. Zum öffentlichen Dienst im kommunalen Bereich gehören die Beschäftigten der Landkreisverwaltungen.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

71)

Stichtag: 30.06.

ohne Zweckverbände und Krankenhäuser

K052 - Geförderte Infrastrukturinvestitionen je 1 000 Einwohner [€€]

K052 72) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 179 132 170 902 42 324 162 777 79 366 86 138 154 827 69 844 127 905 121 509 25 028 82 613 94 564 20 142 37 534 26 640 16 112 68 148 35 810 20 616 19 103
Definition

Der Indikator stellt die im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) geförderten (förderfähigen) Investitionen in die wirtschaftsnahe kommunale Infrastruktur im Verhältnis zu 1 000 Einwohnern dar.

Förderfähig sind Investitionsvorhaben der Gebietskörperschaften und Zweckverbände, die für die Entwicklung der gewerblichen Wirtschaft erforderlich sind.

Bei den Förderungen handelt es sich in der Regel um nicht rückzahlbare Zuschüsse zu Investitionsvorhaben. Die Fördermittel werden jeweils hälftig von Bund und Ländern getragen. In Sachsen-Anhalt können Investitionsvorhaben durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

72)

förderfähige Investitionssumme

K053a - Kommunale Investitionsquote [%]: Gemeinden und Verwaltungsämter

K053a 73) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 29,0 29,1 25,7 25,9 25,1 21,8 19,8 19,3 17,5 19,2 19,7
Definition

Zur Ermittlung der kommunalen Investitionsquote werden die Ausgaben der Kommunen für Baumaßnahmen, Vermögenserwerb sowie Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen ins Verhältnis zu den bereinigten Gesamtausgaben gesetzt.

Die bereinigten Gesamtausgaben sind die Summe der Ausgaben des Verwaltungshaushalts und der Ausgaben des Vermögenshaushalts ohne besondere Finanzierungsvorgänge und nach Abzug haushaltstechnischer Verrechnungen sowie Zahlungen von gleicher Ebene.

Die Investitionsquote wird für die Haushalte von Gemeinden einschließlich der kreisfreien Städte, Verbandsgemeinden und Verwaltungsämter berechnet.

73)

ohne Zweckverbände

K053b - Kommunale Investitionsquote [%]: Landkreisverwaltungen

K053b 74) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Sachsen-Anhalt 15,6 13,4 9,5 9,0 9,6 9,9 9,0 9,1 7,3 7,8 8,9
Definition

Zur Ermittlung der kommunalen Investitionsquote werden die Ausgaben der Kommunen für Baumaßnahmen, Vermögenserwerb sowie Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen ins Verhältnis zu den bereinigten Gesamtausgaben gesetzt.

Die bereinigten Gesamtausgaben sind die Summe der Ausgaben des Verwaltungshaushalts und der Ausgaben des Vermögenshaushalts ohne besondere Finanzierungsvorgänge und nach Abzug haushaltstechnischer Verrechnungen sowie Zahlungen von gleicher Ebene.

Die Investitionsquote wird für Haushalte von Landkreisverwaltungen berechnet.

74)

ohne Zweckverbände

K054 - Geförderte einzelbetriebliche Investitionen je 1 000 Einwohner [€€]

K054 75) 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 1 254 867 863 452 1 272 255 415 803 887 552 447 596 384 642 535 348 605 163 280 186 411 310 488 253 517 711 383 585 294 554 552 617 417 985 504 075 463 605 632 798 354 172
Definition

Der Indikator stellt die im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" geförderten (förderfähigen) gewerblichen Investitionen im Verhältnis zu 1 000 Einwohnern dar.

Förderfähig sind Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft, die Dauerarbeitsplätze schaffen oder sichern.

Bei den Förderungen handelt es sich in der Regel um nicht zurückzahlbare Zuschüsse zu Investitionsvorhaben. Die Fördermittel werden jeweils hälftig von Bund und Ländern getragen. In Sachsen-Anhalt können die Investitionsvorhaben durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden.

Gefördert werden können Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft, die Dauerarbeitsplätze schaffen oder sichern.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

75)

förderfähige Investitionssumme

K055 - Verbraucherinsolvenzen je 100 000 Einwohner über 18 Jahren

K055 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Sachsen-Anhalt 8,5 17,3 21,4 37,5 71,9 120,6 179,8 198,3 172,4 167,9 170,7 170,1
Definition

Der Indikator gibt das Verhältnis von Verbraucherinsolvenzen zur Bevölkerung (über 18 Jahren) an.

Verbraucherinsolvenzverfahren sind vereinfachte Insolvenzverfahren und sollen einen gerechten Ausgleich zwischen zahlungsunfähigen und verschuldeten Schuldnern und ihren Gläubigern schaffen. Dazu tritt der Schuldner innerhalb einer sogenannten Wohlverhaltensphase den pfändbaren Teil seines Einkommens an einen Treuhänder ab. Die Wohlverhaltensphase dauert mindestens sechs Jahre. Danach wird dem überschuldeten Verbraucher die Restschuld erlassen.

Unter Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

Bis zum Jahr 2001 mussten die Gerichtskosten komplett von den Betroffenen getragen werden. Eine Gesetzesänderung räumt ab 2002 die Stundungsmöglichkeit der Gerichtskosten ein.

Zeichenerklärung

.
Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten
nichts vorhanden (genau Null)
0
weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts