Indikator K032 - Dienstleistungsdichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner) im Jahr 2002
Dieser Indikator ist in folgenden Varianten verfügbar:
- nach Kreisen und Jahren
- nach Bundesländern und Jahren
Kartendarstellung
Definition
Die Dienstleistungsdichte gibt an, wie viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner tätig sind.
Zum Dienstleistungsbereich (WZ 2003=WZ G bis Q bzw. WZ 2008=WZ G bis U) gehören Unternehmen, die nicht dem Produzierenden Gewerbe, der Land- und Forstwirtschaft oder der Fischerei zuzurechnen sind, da sie keine materiellen Güter produzieren, sondern Leistungen gegen Entgelt anbieten.
Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden am Arbeitsort gezählt.
Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.
Qualitatives Aussagepotenzial
Die Dienstleistungsdichte verdeutlicht die Bedeutung des Dienstleistungssektors im Regional- und Zeitvergleich. Moderne Gesellschaften sind Dienstleistungsgesellschaften, da ausgelöst durch Produktivitätssprünge und technischen Fortschritt eine Tertiärisierung und Zunahme der Beschäftigung im Dienstleistungsbereich stattgefunden hat.
Optionen
| 2002 | Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor | Bevölkerung insgesamt | Dienstleistungsdichte (Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Dienstleistungssektor je 1 000 Einwohner) 1) | Abweichung vom Bundesdurchschnitt [%] |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 17 815 661 | 82 474 729 | 216,0 | - |
| Hamburg | 610 320 | 1 725 996 | 353,6 | +63,7 |
| Bremen | 198 933 | 660 722 | 301,1 | +39,4 |
| Berlin | 884 558 | 3 389 450 | 261,0 | +20,8 |
| Hessen | 1 530 976 | 6 083 627 | 251,7 | +16,5 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 396 617 | 1 753 011 | 226,2 | +4,7 |
| Sachsen | 950 008 | 4 366 362 | 217,6 | +0,7 |
| Bayern | 2 668 519 | 12 355 718 | 216,0 | -0,0 |
| Nordrhein-Westfalen | 3 805 413 | 18 060 211 | 210,7 | -2,5 |
| Sachsen-Anhalt | 537 012 | 2 565 174 | 209,3 | -3,1 |
| Baden-Württemberg | 2 162 484 | 10 630 868 | 203,4 | -5,8 |
| Schleswig-Holstein | 571 246 | 2 809 535 | 203,3 | -5,9 |
| Saarland | 215 159 | 1 065 082 | 202,0 | -6,5 |
| Thüringen | 484 551 | 2 402 269 | 201,7 | -6,6 |
| Brandenburg | 518 075 | 2 586 871 | 200,3 | -7,3 |
| Niedersachsen | 1 536 098 | 7 970 012 | 192,7 | -10,8 |
| Rheinland-Pfalz | 745 692 | 4 049 821 | 184,1 | -14,8 |
- 1)
Stichtag: 30.06.
Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation von WZ 2003 auf WZ 2008 sind die Ergebnisse ab dem Berichtsjahr 2008 nur eingeschränkt mit denen der Vorjahre vergleichbar.
- Gebietsstand: 01.07.2012; letzte redaktionelle Änderung: 05.02.2013
Quellen:
Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand: Januar 2013
Statistisches Bundesamt
Zeichenerklärung
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- Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten
- −
- nichts vorhanden (genau Null)
- 0
- weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts


