Indikator K015 - Berufstätige Ärzt(e)/-innen je 10 000 Einwohner im Jahr 2008

Kartendarstellung

Definition

Der Indikator gibt die Anzahl der berufstätigen Ärzt(e)/-innen in Bezug zu 10 000 Einwohnern an.

Ärzt(e)/-innen sind Heilbehandler/-innen und Sachverständige auf dem Gebiet des Gesundheitswesens mit staatlicher Approbation. Berufstätige Ärzt(e)/-innen üben ihren Beruf in einer Niederlassung, einem Krankenhaus, bei Behörden und öffentlich-rechtlichen Körperschaften oder in sonstiger ärztlicher Tätigkeit aktuell aus. Der Ärztekammer als zuständigem Organ gehören jedoch auch Ärzt(e)/-innen an, die berufsfremd tätig, arbeitslos bzw. arbeitsunfähig sind oder sich im Ruhestand sowie im Erziehungsurlaub befinden.

Unter Einwohnern versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige bzw. Hauptwohnung haben.

Qualitatives Aussagepotenzial

Auf Basis der Kennziffer lassen sich Aussagen über mögliche medizinische Versorgungsunterschiede zwischen einzelnen Regionen treffen.

Optionen

2008 Berufstätige Ärzt(e)/ -innen Bevölkerung insgesamt Berufstätige Ärzt(e)/-innen je 10 000 Einwohner Abweichung vom Landesdurchschnitt [%]
Sachsen-Anhalt 8 090 2 381 872 34 -
Halle (Saale), Stadt 1 707 233 013 73 +115,7
Magdeburg, Landeshauptstadt 1 526 230 047 66 +95,3
Dessau-Roßlau, Stadt 425 88 693 48 +41,1
Stendal 364 125 429 29 -14,6
Harz 685 237 653 29 -15,1
Burgenlandkreis 552 199 186 28 -18,4
Salzlandkreis 572 215 591 27 -21,9
Jerichower Land 249 98 122 25 -25,3
Wittenberg 355 140 799 25 -25,8
Anhalt-Bitterfeld 411 182 023 23 -33,5
Altmarkkreis Salzwedel 207 91 922 23 -33,7
Mansfeld-Südharz 348 155 255 22 -34,0
Börde 349 182 866 19 -43,8
Saalekreis 340 201 273 17 -50,3
Gebietsstand: 01.07.2012; letzte redaktionelle Änderung: 27.08.2012

Quelle:

Ärztekammer des Landes Sachsen-Anhalt, Stand: März 2012

Zeichenerklärung

.
Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten
nichts vorhanden (genau Null)
0
weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts