Indikator K011 - Anteil der Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss an der gleichaltrigen Bevölkerung [%] 1)

Dieser Indikator ist in folgenden Varianten verfügbar:

Kartendarstellung

Definition

Die Kennziffer dokumentiert die Relation von Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss und der gleichaltrigen Bevölkerung.

Zu den Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss zählen:

o    Schulabgänger/-innen mit Abgangszeugnis, die die Schule nach Vollendung der Vollzeitschulpflicht verlassen
o    Förderschüler/-innen, die einen Abschluss der Schule für Lernbehinderte erhalten
o    Abgänger/-innen der Schule für Geistigbehinderte

Die Berechnung der Indikatorwerte erfolgt mit Hilfe des Quotensummenverfahrens: Pro Geburtsjahrgang werden Quoten aus den Abgänger- und den entsprechenden Bevölkerungszahlen ermittelt. Im zweiten Schritt werden die Quoten aller Geburtsjahrgänge aufaddiert.

Unter der Bevölkerung versteht man die Anzahl der Personen, Deutsche und Ausländer, die in der jeweiligen regionalen Einheit ihre alleinige oder Hauptwohnung haben.

Qualitatives Aussagepotenzial

Der Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist entscheidend für die weitere Bildungs- und Berufskarriere. Gehen Schüler/-innen ohne Abschluss von der Schule ab, so bedeutet das eine Einschränkung möglicher Handlungsoptionen bei der Berufswahl. Daher nutzen auch Schüler/-innen an Berufsschulen die Möglichkeit, allgemeinbildende Schulabschlüsse nachzuholen.

Bei den Kreisvergleichen ist zu beachten, dass Schulabgänger/-innen am jeweiligen Schulstandort gemeldet werden, unabhängig davon, ob die Schüler/-innen am Schulstandort wohnen. Aufgrund überregionaler Angebote an Förderschulen in den kreisfreien Städten Halle und Magdeburg, ergeben sich überdurchschnittlich hohe Werte bei den Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss.

Da steigende oder sinkende Quoten nicht nur Effekt veränderter Abgängerzahlen, sondern auch der Entwicklung der zugrunde gelegten gleichaltrigen Bevölkerung geschuldet sein können, wurde die Berechnung der Kennziffern umgestellt. Mithilfe des neuen Quotensummenverfahrens sollen starke Schwankungen in der Besetzung der einzelnen Geburtsjahrgänge ausgeglichen werden.

 

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Land
Kreisfreie Stadt
Landkreis
2008 2009 2010 2011 2012
Sachsen-Anhalt 13,6 12,1 12,6 12,1 11,3
Dessau-Roßlau, Stadt 13,0 8,3 9,6 10,5 10,0
Halle (Saale), Stadt 17,8 14,7 16,5 16,9 12,4
Magdeburg, Landeshauptstadt 17,1 12,4 13,6 15,0 12,4
Altmarkkreis Salzwedel 14,9 13,5 12,9 14,6 15,9
Anhalt-Bitterfeld 14,2 12,7 13,8 12,8 12,5
Börde 10,1 9,6 8,8 9,4 8,1
Burgenlandkreis 16,0 14,2 14,0 13,4 12,0
Harz 12,4 9,6 9,9 7,9 8,5
Jerichower Land 14,7 11,7 12,0 11,3 10,9
Mansfeld-Südharz 13,3 15,5 11,7 16,4 14,7
Saalekreis 12,4 9,1 11,1 7,5 8,8
Salzlandkreis 13,5 12,8 16,2 13,1 12,6
Stendal 13,1 15,8 14,9 13,6 13,4
Wittenberg 7,0 9,3 8,9 8,2 9,8
1)

Anteil der Schulabgänger/-innen im Abgangsjahr an der gleichaltrigen Bevölkerung zum 31.12. des Vorjahres

Gebietsstand: 01.07.2012; letzte redaktionelle Änderung: 03.04.2013

Ausführliche methodische und inhaltliche Hinweise erhalten Sie im Statistischen Bericht.

Zeichenerklärung

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Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten
nichts vorhanden (genau Null)
0
weniger als die Hälfte von 1 in der letzten besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts